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(06.11.2013) Die Magdeburgerin Franziska Hentke hat am zweiten Tag des Weltcup-Meetings in Singapur für das Highlight aus deutscher Sicht gesorgt. Die WM-Teilnehmerin entschied die 200m Schmetterling für sich und sorgte damit für den erst zweiten deutschen Einzelsieg auf der diesjährigen Weltcup-Tour.


Paukenschlag durch DSV-Ass Franziska Hentke: Beim Kurzbahn-Weltcup in Singapur holte die 24-Jährige über ihre Paradestrecke 200m Schmetterling Gold und ließ dabei hochkarätige internationale Konkurrenz hinter sich. Mit ihrer Siegerzeit von 2:04,42 Minuten blieb sie zudem nur neun Hundertstel über ihrem beim Weltcup in Berlin aufgestellten Deutschen Rekord.

Hentke verwies dabei keine geringere als die Weltcup-Gesamtführende Katinka Hosszu (2:04,69) auf den zweiten Platz. Als Dritte schlug die spanische Vize-Weltmeisterin Mireia Belmonte (2:04,97) an.

Eine weitere Weltcup-Medaille gab es heute zudem für Sprintexperin Dorothea Brandt. Über die 50m Brust kam die Essenerin in 30,39 Sekunden auf den dritten Platz. Einen Rang dahinter kam DSV-Kollegin Theresa Michalak mit einer Zeit von 30,55 Sekunden ins Ziel. Eine starke Vorstellung lieferte hier Jamaikas Top-Schwimmerin Alia Atkinson ab. Mit ihrer Siegerzeit von 28,94 Sekunden verfehlte sie den Weltrekord von US-Star Jessica Hardy nur um 14 Hundertstel. Silber ging an die Russin Yuliya Yefimova (29,25).

Später schwamm Brandt zudem über die 50m Schmetterling in 26,85 Sekunden auf den siebten Platz. Theresa Michalak kam über die 100m Lagen in 59,78 Sekunden auf den fünften Rang und wurde über die 400m Lagen in 4:34,28 Minuten Vierte.
Über die 100m Brust der Herren schlug Hendrik Feldwehr in 59,42 Sekunden als Siebter an. Ausdauerspezialistin Sarah Köhler wurde über die 400m Freistil in 4:06,75 Minuten Fünfte.

Einen Tag nach seinem Weltrekord über die 200m Schmetterling präsentierte sich Superstar Chad le Clos erneut in starker Form. Über die 200m Freistil (1:42,29), die 200m Lagen (1:53,36) und 100m Schmetterling (50,04) war er nicht zu schlagen.
Für Katinka Hosszu dürfte die knappe Niederlage gegen Franziska Hentke zu verkraften gewesen sein. Die Ungarin holte sich über die 400m Lagen (4:27,60), 100m Rücken (57,04) und 100m Lagen (58,29) ihre nächsten Weltcup-Siege.

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