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(12.10.2013) Vier Medaillen gab es für die DSV-Schwimmer am ersten Tag des Weltcups in Moskau. Dorothea Brandt sprintete über die 50m Freistil zu Silber. Steffen Deibler, Theresa Michalak und Sarah Köhler holten jeweils Bronzemedaillen. In starker Form präsentierten sich einmal mehr die internationalen Top-Stars. Zwei Weltrekorde zauberten sie ins Becken.


Nach zwei Monaten Pause legen die Schwimmstars nun wieder mit Volldampf los: Zum Auftakt des Weltcup-Meetings in Moskau gab es Spitzenzeiten am Fließband. Die fünf DSV-Schwimmer, die die Reise nach Russland angetreten hatten, fischten dabei heute vier Medaillen aus dem Becken.

Sprintexpertin Dorothea Brandt holte über die 50m Freistil die Silbermedaille. Dabei musste sich die Essenerin in 24,38 Sekunden nur der schwedischen Starschwimmerin Sarah Sjöström um 18 Hundertstel geschlagen geben. Für Sjöström war dies nur einer von insgesamt drei Siegen am heutigen Tag. Auch über die 100m Schmetterling und 200m Freistil hatte sie Gold geholt.

Jeweils Bronzemedaillen gab es zudem für Steffen Deibler, Theresa Michalak und Sarah Köhler. Die Frankfurterin hatte im ersten Rennen des heutigen Finalabschnitts den dritten Platz über die 800m Freistil belegt. Dabei musste sie sich in 8:25,53 Minuten nur den Top-Stars Mireia Belmonte (8:19,55) und Katinka Hosszu (8:22,17) geschlagen geben.
Weltrekordhalter Steffen Deibler schwamm über die 50m Schmetterling in 22,86 Sekunden zu Bronze. Schneller waren hier nur die beiden südafrikanischen Olympiasieger Roland Schoeman (22,36) und Chad le Clos (22,55).

Zwei Finaleinsätze gab es heute für Theresa Michalak. Über die 200m Lagen kam sie in 2:09,74 Minuten auf den dritten Platz. Der Sieg ging hier an Top-Star Katinka Hosszu (2:06,86), die heute insgesamt satte sechs Medaillen holen konnte. Silber erschwamm sich die Britin Sophie Allen (2:08.29).

Brust-Ass Hendrik Feldwehr hingegen schrammte knapp an den Medaillen vorbei. Über die 50m Brust verpasste er in 27,26 Sekunden als Vierter die Podestplätze nur um sechs Hundertstel. Der Sieg ging auch hier an Roland Schoeman, der in 25,83 Sekunden sogar dem Weltrekord seines Landsmanns Cameron van der Burgh (25,25) nahe kam.

Zwei Monate nachdem es bei den Weltcups in Eindhoven und Berlin bereits Weltrekorde regnete, präsentierten sich die internationalen Stars weiterhin in starker Form - allen voran Youngster Ruta Meilutyte. Die 16-Jährige sorgte mit ihrem Weltrekord über die 100m Brust in 1:02,36 Minuten für das Highlight des Tages.

Den zweiten Weltrekord des Weltcup in Moskau stellte die gemischte 4x50m Lagenstaffel aus Russland auf. Sergey Makov, Andrey Grechin, Daria Tcvetkova und Ekatarina Borovikova unterboten in 1:41,70 Minuten die von Schwimmern der University of Indiana vor zwei Wochen aufgestellte Bestmarke erwartet deutlich um acht Sekunden. Die Zeit der Mannschaft aus Indiana war der erste offizielle Weltrekord über diese Strecke überhaupt. Die FINA hatte die 4x50m Lagen Mixed erst am 25. September dieses Jahres als offizielle Weltrekordstrecke anerkannt.

Die wichtigsten Links zum Weltcup in Moskau: