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(22.10.2017) Aufatmen bei der Olympia-Silbermedaillengewinnerin über die 200m Schmetterling, Madeline Groves. Obwohl die Australierin dreimal innerhalb von zwölf Monaten nicht für unangekündigte Dopingtests anzufinden war, hat der FINA Dopingausschuss sich dagegen entschieden, die 22-Jährige zu sperren.

Dies gab der australische Schwimmverband am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt. "Der Ausschuss hat entschieden, dass Groves nicht gegen die Regularien verstoßen hat und ihren Pflichten als professionelle Athletin mit Blick auf die Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen der Anti-Doping-Regeln voll nachgekommen ist", heißt es darin.

Warum genau die FINA den dritten verpassten Test von Groves nicht als solchen wertet, geht daraus nicht hervor. Die genaue Urteilsbegründung wurde noch nicht veröffentlicht.

Die Schmetterlingspezialistin war eines von drei Mitgliedern der australischen Nationalmannschaft, die in der jüngeren Vergangenheit wegen verpasster Dopingtests auffällig wurden. Der Freiwasser-Spezialist Jarrod Poort und der mehrfache WM- und Olympiateilnehmer Thomas Fraser-Holmes wurden jeweils für zwölf Monate gesperrt.

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