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Die swimsportnews-Berichterstattung zur Schwimm-WM 2017 wird präsentiert von Speedo

(26.07.2017) Sechs Goldmedaillen. So lautete das Ziel von Katie Ledecky bei den Weltmeisterschaften in Budapest. Nach der Hälfte der Wettbewerbe steht fest: Daraus wird nichts. Heute schnappte die italienische Starschwimmerin Federica Pellegrini ihrer US-Amerikanischen Konkurrentin den WM-Titel über die 200m Freistil vor der Nase weg.

In einem packenden Finale war es lange die Australierin Emma McKeon, die das Geschehen bestimmte. Ledecky hielt dagegen und auf der letzten Bahn sah alles nach einem Zweikampf der beiden aus. Doch dann kam Pellegrini, wie man es von ihr kennt, von hinten angeflogen und sicherte sich in 1:54,73 Minute die Goldmedaille vor Ledecky und McKeon, die beide zeitgleich in 1:55,18 Minuten anschlugen.

Vielleicht erinnern sich die deutschen Fans: An (nahezu) selber Stelle, bei den Europameisterschaften 2010 in Budapest, hatte es Pellegrini genauso gemacht. Damals schwamm im EM-Finale ein großes DSV-Talent namens Silke Lippok ein sensationelles Rennen und musste sich ebenfalls erst auf den letzten Metern von der zu diesem Zeitpunkt amtierenden Olympiasiegerin Pellegrini abfangen lassen.

Für Katie Ledecky ist damit nicht nur die Chance auf sechs Goldmedaillen in Budapest dahin. Sie muss auch zum ersten Mal lernen, wie es sich anfühlt ein WM-Finale zu verlieren. Bisher war die 20-Jährige in all ihren zwölf WM-Endläufen ungeschlagen gewesen. In Ungarn hatte sie schon die 400 und 1500m Freistil gewonnen und Gold mit der 4x100m Freistilstaffel geholt. In den kommenden Tagen warten noch Chancen über die 800m Freistil und mit der 4x200m-Staffel auf Ledecky.

Was sich in den weiteren Finals heute abspielt, erfahrt ihr in unserem Live-Ticker: Schwimm-WM LIVE: Die Finals am Mittwoch

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