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(08.06.2017) Der australische Nationalschwimmer Thomas Fraser-Holmes wurde vom Schwimm-Weltverband FINA für ein Jahr gesperrt. Der zweifache Olympiateilnehmer war innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten dreimal nicht für unangekündigte Dopingkontrollen auffindbar.

Die Sperre beginnt zum 7. Juni 2017 und endet am 6. Juni 2018. Damit hätte Fraser-Holmes keine Chance, an den Commonwealth Games 2018 im eigenen Land teilzunehmen. Der Anwalt des Schwimmers, der mit der australischen 4x200m-Staffel bei der WM 2015 Bronze holte, kündigte an vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS Widerspruch gegen die Strafe einzulegen.

Bereits vor einem Monat wurde bekannt, dass neben Fraser-Holmes auch der Olympia-Medaillengewinnerin von Rio Madeline Groves und Freiwasserschwimmer Jarrord Poort Sperren drohen. Die beiden hatten ebenfalls innerhalb eines Jahres drei Tests verpasst. Konsequenzen in ihren Fällen wurden noch nicht bekanntgegeben.

Um es den Dopingfahndern zu ermöglichen, Spitzensportler unangekündigt testen zu können, müssen die Athleten ihre geplanten Aufenthaltsorte für täglich eine Stunde im Voraus in einem Online-System angeben. Sind sie nicht wie in der Datenbank hinterlegt anzutreffen, gilt dies als verpasster Dopingtest. Fraser-Holmes Anwalt gibt an, aufgrund eines technischen Fehlers hätte sein Mandant die Daten nicht aktualisieren können.

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