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(31.05.2017) Das deutsche Team für die Junioren-Weltmeisterschaften 2017 in Indianapolis (USA) wächst weiter. Am dritten Tag der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin konnte sich Isabel Gose vom Potsdamer SV für die JWM qualifizieren.

Die 15-Jährige war in 1:59,40 Minuten sogar schneller als der gesamte Rest des Feldes, zu dem immerhin auch die Olympia-Teilnehmerin Leonie Kullmann zählte. Diese gewann in 1:59,70 Minuten den Titel bei den Juniorinnen. Beide gelten auch als Kandidatinnen auf die Staffelplätze in der A-Nationalmannschaft für die WM der Erwachsenen in Budapest.

Pech hatte hingegen Lia Neubert. Die Hallenserin schrammte in 2:01,81 Minuten um genau eine Zehntel an der Norm für Junioren-WM vorbei. Die weiteren Altersklassentitel gingen an Lara Seifert (2004 - 2:07,06), Rosalie Kleyboldt (2003 - 2:06,30) und Celine Rieder (2001 - 2:02,46).

Auch Marius Zobel (1999) verpasste knapp die Qualifikation für Indianapolis. Er verfehlte die Norm über die 200m Freistil in 1:51,03 Minuten um eine halbe Sekunde. Schneller als er war nur der neue Juniorenmeister Paul Hentschel. Der in Leipzig trainierende Chemnitzer war in 1:50,52 Minuten nicht zu schlagen. Über Gold durften sich zudem Lukas Weßeler (2003 - 1:57,90), Sven Schwarz (2002 - 1:54,59), Rafael Miroslaw (2001 - 1:51,70) sowie Paul Reither (1:52,70) und Marius Zobel (1:51,03) freuen.

Nachdem es am Dienstag noch insgesamt fünf neue Deutsche Altersklassenrekorde gab, ließ es der DSV-Nachwuchs heute in den Finals etwas "ruhiger" angehen. Immerhin konnte aber Laura Riedemann über die 100m Rücken in 1:01,30 Minuten eine neue Bestmarke bei den 19-Jährigen aufstellen und damit die Junioren-Wertung für sich entscheiden. Die Jahrgangstitel schnappten sich Joelle Marie Meyer (2004 - 1:06,05), Liv-Kathy Göbel (2003 - 1:04,50), Maya Tobehn (2002 - 1:02,20) sowie Barbara Schaal (2001 - 1:03,92) und Lea Marsch (2000 - 1:04,42).

Bei den Männern brachte der Leipziger Michael Schäffner über die 100m Rücken den Deutschen Altersklassenrekord bei den 17-Jährigen zum Wackeln. Seine Siegerzeit von 55,53 Sekunden lag nur elf Hundertstel über der Bestmarke von Marek Ulrich. Dieser zeigte seinerseits in 54,89 Sekunden eine starke Vorstellung und verteidigte den Titel bei den Junioren. Timo Sorgius (2003 - 59,91), Alexander Eich (2002 - 59,23) und Lukas Knölker (2001 - 58,16) durften sich ebenfalls Goldmedaillen um den Hals hängen lassen.

Auch gesprintet wurde im heutigen Finalabschnitt. Über die 50m Brust sicherte sich Josif Miladinov (2004) vom SV Gera in 31,80 Sekunden bereits seinen insgesamt vierten Titel in Berlin. Die Spitzenzeit aller Finalisten lieferte Melvin Imoudu ab, der in 28,27 Sekunden den Jahrgang 1999 für sich entschied. Meistertitel gingen zudem an Silas Leowald (2002 - 30,53), Georg Schubert (2001 - 30,14), Peter Varjasi (2000 - 28,69) sowie Leo Schmidt (Junioren - 28,43).

Bei den Damen sorgte Anna Elendt bei ihrem Sieg im Jahrgang 2001 in 32,01 Sekunden für die Top-Zeit des Feldes. Die Darmstädterin war damit auch schneller als die Meisterinnen der älteren Jahrgänge Michelle Pschuk (2000 - 33,01) und Laura Kelsch (Juniorinnen - 32,65). Die weiteren Goldmedaillen schnappten sich Laura Kienapfel (2002 - 33,29), Zoe Vogelmann (2003 - 33,11) und Hannah Willborn (2004 - 34,15).

Zum Abschluss durften dann die Ausdauerspezialisten ran. Über die 1500m Freistil der Herren konnte kein Schwimmer die JWM-Norm (15:25,76) knacken. Die Meisters des Jahres 2017 heißen Cedric Büssing (2003 - 16:37,21), Sven Schwarz (2002 - 15:53,49), Jan Laudam (2001 - 16:16,30), Till Willi Heißler (2000 - 15:51,12) sowie Arti Krasniqi (1999 - 15:41,11) und Fabian Heitkemper (Junioren - 15:36,20).

Die jüngsten DJM-Teilnehmer hatten am Mittag bei den Mehrkampf-Events für neue Bestmarken gesorgt. Rekorde gab es durch im Lucie Mosdzien (100m Rücken - 1:06,32) und Titus Laurens Perlwitz (100m Brust - 1:11,10) jeweils im Jahrgang 2005.

Links zur DJM 2017: