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(28.05.2017) Mit mäßigen Ergebnissen sind die französischen Meisterschaften in Strasbourg zu Ende gegangen. Nachdem zahlreiche Stars nach den Olympischen Spielen 2016 eine Pause einlegten bzw. noch immer einlegen, wie im Fall von Florent Manaudou, gelang es in den zurückliegenden Tagen lediglich zehn Schwimmern, sich für die Weltmeisterschaften in Budapest zu qualifizieren.

Am letzten Wettkampftag konnten sich mit Béryl Gastaldello (1:00,17) und Mathilde Cini (1:00,57) noch zwei Schwimmerinnen über die 100m Rücken die WM-Tickets schnappen. Das war es dann aber auch schon.

Über die sonst in Frankreich äußerst stark besetzten 50m Freistil verfehlte der Staffel-Weltmeister Clement Mignon so zum Beispiel in 22,34 Sekunden die für Budapest notwendige Norm. Die Qualifikationszeiten der Franzosen waren übrigens um deutliches leichter, als die Normen, die die DSV-Athleten bei den Deutschen Meisterschaften in zwei Wochen knacken müssen.

Neben Gastaldello und Cini konnten sich in Strasbourg auch Mehdy Metella (100m Freistil, 100m Schmett.), Camille Lacourt, Jeremy Stravius (beide 50m Rücken), Geoffroy Mathieu (200m Rücken), Charlotte Bonnet (100, 200m Freistil), Aurelie Muller (1500m Freistil), Anna Santamans (50m Freistil) und Melanie Henique (100m Schmetterling) sauber für die Weltmeisterschaften qualifizieren. Es bleibt nun abzuwarten, wen der französische Verband nominiert und ob man zum Beispiel überhaupt Staffeln bei der Schwimm-WM 2017 an den Start schicken wird.

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