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(24.01.2016) Der australische Spitzenschwimmer Kenneth To wird zukünftig unter neuer Flagge bei internationalen Wettkämpfen an den Start gehen. Der 24-Jährige gab in dieser Woche bekannt, dass er fortan für sein Geburtsland Hongkong antreten will.

Die dafür notwendigen Papiere seien bereits beim Weltverband FINA eingereicht und seit Ende 2016 lebt er auch wieder in Honkong.

Damit dürfte er bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Budapest im Juli wohl noch nicht für seine "neue" Heimat an den Start gehen. Laut den Regularien der FINA müssen Sportler mindestens zwölf Monate in einem Land leben, bevor sie es nach einem Nationenwechsel bei Wettkämpfen vertreten dürfen.

To hatte sich 2014 eine schwere Trainingsverletzung zugezogen und schaffte es seitdem nicht, wieder an seine früheren Leistungen anzuknüpfen. Bereits 2012 sorgte er für Schlagzeilen, als er den FINA-Gesamtweltcup für sich entscheiden konnte. Im selben Jahr holte er WM-Silber über die 100m Lagen auf der Kurzbahn.