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Schwimmen ist eine hochkomplexe Sache. Noch immer können Sportwissenschaftler und Physiker nicht alle Aspekte der Fortbewegung in diesem außergewöhnlichen Element „Wasser“ lückenlos beschreiben und sagen, was das Geheimrezept für schnelle Zeiten ist. Auch beim Schmetterlingsschwimmen streiten sich die Gelehrten über Technik und Trainingsmethoden. Wir haben trotzdem einmal versucht, ein paar wichtige Tipps für einen ordentlichen Schmetterlingsstil zusammenzustellen:

1. Der Kopf bestimmt, wo’s lang geht

Klar, man sieht gern, wo man hinschwimmt. Aber keine Angst: Gegenverkehr hat man im Wettkampf nur selten. Viele Schmetterlingsschwimmer lassen den Kopf dennoch während der ganzen Zeit im Nacken mit starrem Blick nach vorn. Dies behindert die Wellenbewegung des Körpers, die Hüfte liegt tiefer und der Schwimmer bietet dem Wasser eine größere Widerstandsfläche. Besser ist es, den Blick nur beim Atmen nach vorn zu richten und den Kopf ansonsten mit lockerem Nacken nach unten schauen zu lassen.

Tipp fürs Training: Wenn ihr unter Wasser die Delphinbewegung trainiert, dann führt dabei einmal die Hände zur Hüfte und schwimmt mit angelegten Armen und mit dem Kopf voraus. So merkt ihr schnell, welchen Einfluss die Kopfhaltung auf die Wellenbewegung eures Körpers hat und könnt ihn optimal dafür ausrichten.

2. Mach die Welle

Die Wellenbewegung des Körpers ist die Grundlage für einen guten Schmetterlingsstil. Sie beginnt bereits im Oberkörper und zieht sich durch über die Hüfte bis in die Beine. Sich allein auf Armzug und Beinschlag zu verlassen, reicht beim Schmetterlingsschwimmen nicht aus. Die Arbeit kommt aus dem ganzen Körper. Neben einer falschen Kopfposition behindert oft auch eine zu steife Hüfte die Wellenbewegung. Darauf gilt es beim Training zu achten. Mit einer ordentlichen Wellenbewegung und dem richtigen Rhythmus wird auch der "beinharte" Schmetterlingsstil auf einmal viel einfacher.

3. Power aus den Beinen

Viele Schwimmer haben das Problem, dass ihnen beim Schmetterlingsschwimmen schnell die Arme schlapp machen. Tatsächlich beansprucht die parallele Rotation und das gestreckte Nach-Vorn-Bringen der Arme die Oberkörpermuskulatur mehr als zum Beispiel beim Freistilschwimmen. Einer der Hauptgründe dafür, dass vielen Athleten beim Schmetterlingsschwimmen schnell die Kraft ausgeht, liegt aber darin, dass sie ihre Beine nicht genug einsetzen. Die Faustregel „Zwei Delphinkicks auf einen Armzug“ dürfte jeder kennen. Trotzdem wird der zweite Kick oft nicht genug genutzt oder nur passiv ausgeführt.

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