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(30.07.2012) In den Vorläufen des dritten Tages der Schwimmwettbewerbe bei den Olympischen Spielen in London konnten sich Silke Lippok und Theresa Michalak ohne Probleme für die Halbfinals am Abend qualifizieren. Michael Phelps gab sich über die 200m Schmetterling keine Blöße und kam ebenfalls weiter.


Mit soliden Leistungen konnten die beide in den heutigen Vorläufen vertretenen DSV-Athletinnen eine Runde weiterkommen. Vize-Europameisterin Silke Lippok packte über ihre Paradestrecke 200m Freistil den Einzug ins Halbfinale. In 1:58,59 Minuten kam sie als 13. eine Runde weiter. Zu ihrer bei den Deutschen Meisterschaften aufgestellten Saisonbestleitung hat sie noch knapp eine Sekunde Luft. Die schnellste Zeit der Vorläufe schwamm Italo-Diva Federica Pellegrini in 1:57,16 Minuten.
Überraschenderweise verzichtete die Niederländerin Femke Heemskerk auf ihren Vorlaufstart. Sie hatte bereits in der 4x100m Freistilstaffel eine enttäuschende Leistung abgeliefert.

Michalak weiter - Ye Shiwen erneut nicht zu schlagen

Auch Theresa Michalak konnte in die nächste Runde einziehen. Über die 200m Lagen schwamm die Hallenserin in 2:12,75 Minuten die elftschnellste Zeit. Die mit Abstand beste Leistung der Vorläufe brachte die Chinesin Ye Shiwen in 2:08,90 Minuten ins Wasser. Die 16-Jährige hatte zum Auftakt der Wettkämpfe am Samstag bereits mit einem neuen Weltrekord über die 400m Lagen glänzen  können und gilt auch über die halbe Distanz als Top-Favoritin. Die Zweitplatzierte Kirsty Coventry war mehr als anderthalb Sekunden langsamer.

Phelps als Fünfter weiter - Ösi Jukic mit Top-Zeit

Michael Phelps packte zwar locker den Einzug ins Halbfinale über die 200m Schmetterling. Seine Vorherrschaft über diese Strecke, über die er 2001 seinen ersten Weltrekord aufstellte, scheint jedoch zu wackeln. In 1:54,79 Minuten konnte der Österreicher Dinko Jukic die stärkste Leistung der Vorläufe ins Becken bringen. Superstar Phelps kam in 1:55,53 Minuten als Fünftschnellster weiter und machte nach dem Rennen im Gegensatz zu vergangenen Jahren keinen allzu entspannten Eindruck. Stark präsentierte sich auch Junioren-Europameister Velimir Stjepanivic aus Serbien, der in 1:54,99 Minuten auf den dritten Rang kam.