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(12.11.2014) Mit regelmäßigen Großevents, wie Weltmeisterschaften im Handball, der Leichtathletik oder auch der Fußball-WM 2022 versucht sich der Golfstaat Katar einen festen Platz in der Welt des Sports zu sichern. Das  politische Handeln des Staates ist jedoch mehr als umstritten. Dies hat nun auch Auswirkungen auf die Kurzbahn-Weltmeisterschaften der Schwimmer, welche in drei Wochen in der Landeshauptstadt Doha beginnen werden.

Am Dienstag kündigte der ägyptische Schwimmverband an, die Kurzbahn-WM boykottieren zu wollen. In Absprache mit dem Sportministerium des Landes reagiere man damit auf die Haltung Katars während der 2013er Revolution in Agypten, als der Golfstaat offen die Muslimbruderschaft unterstützte.

Zuvor hatten mit Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten zwei weitere arabische Staaten erklärt, nicht an der Kurzbahn-WM teilnehmen zu wollen. Ihr Protest richtet sich gegen die mutmaßliche Unterstützung islamistischer Extremisten durch Katar. Der Staat steht im Verdacht diesen weitreichende finanzielle und logistische Mittel zukommen zu lassen.

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