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(09.12.2023) Am vorletzten Finaltag der Kurzbahn-EM in Otopendi (Rumänien) stand einmal mehr der Schweizer Noe Ponti im Fokus. Für Team Deutschland waren Ole Braunschweig, Ramon Klenz und Marco Koch am Start und brachten starke Zeiten ins Wasser.

Für eine echte Überraschung sorgte Ponti zunächst über die 50m Schmetterling. Mit seinen zwei Titeln über beide längere Schmetterlingsstrecken präsentierte er bereits in den vergangenen Tagen seine bestechende Form. Nichtsdestotrotz ging er nicht als Favorit ins heutige Finale. Der Ungar Szebasztian Szabo hatte gestern an seinem eigenen Weltrekord gekratzt und galt als klarer Titelkandidat. Bis zu Wende sah es auch ganz nach einem souveränen Titel aus. Dann zündete Ponti jedoch einmal mehr seine überragende Unterwasserphase und schlug am Ende in 21,79 Sekunden fast zwei Zehntel vor Szabo (21,96) an und brach zudem fast dessen Weltrekord (21,75). Dritter wurde der Franzose Maxime Grousset (22,06).

In beeindruckender Manier stand Ponti keine fünf Minuten nach seinem Erfolg schon wieder auf dem Startblock für das erste Halbfinale über die 100m Lagen. In 53,31 Sekunden schwamm er auf einen geteilten achten Platz und musste somit auch noch ins Ausschwimmen für das morgigen Finale. Hier traf er auf Deutschlands Allrounder Ramon Klenz. Im Ausschwimmen konnte Klenz sich nochmal deutlich steigern (52,47) und seinem Gegner bis zur letzten Wende einen enges Rennen liefern. Am Ende machten jedoch Pontis überragende Delfinkicks nach der Freistilwende den Unterschied. In 51,57 Sekunden war Ponti zudem schneller als der Brite und eigentliche Favorit Joe Litchfield (52,16) und dürfte somit morgen wieder Anspruch auf die Goldmedaille erheben.

Besser als Klenz gelang es seinem Teamkollegen Ole Braunschweig. Nachdem er bereits auf den kürzeren Rückenstrecken ganz vorne mitgespielt hat, sicherte er sich auch auf der ungewohnten 200m-Distanz einen Platz unter den Top Acht. Im zweiten Halbfinale verlor er keine Zeit und wendete nach 100m als Erster. Am Ende qualifizierte er sich als Siebter fürs Finale und unterbot in 1:51,59 Minuten seine bisherige Bestzeit um fast eine Sekunde. Hauptanwärter auf den Titel ist Luke Greenbank (1:49,87), welcher als einziger Starter unter die 1:50 Marke schwamm.

Im Gegensatz zu Ponti sicherte sich Casper Corbeau heute seinen ersten Titel überhaupt bei einer Europameisterschaft. Der in den USA trainierende Niederländer bestätigte seine Titelambitionen über die 200m Brust und schlug nach 2:02,41 Minuten knapp als Erster an. Den Kampf um Gold lieferte er sich mit dem Isländer Anton McKee (2:02,74). Auf Platz drei mit etwas Abstand folgte der Mitfavorit und Corbeaus Teamkollege Arno Kamminga (2:03,32). Deutschlands Brustspezialist Marco Koch war ebenfalls am Start, schaffte es jedoch nicht sich noch einmal zu steigern. Er wurde nach 2:05,81 Minuten Siebter. Caspar Corbeau qualifizierte sich heute auch für den Endlauf über die 50m Brust. Aus den Halbfinals über diese Strecke ging der Italiener Nicolo Martinenghi (25,72) als schnellster Finalqualifikant hervor.

Das erste Finale des Tages war wahrscheinlich das lauteste des Wettbewerbs. Der auf Bahn vier startende rumänische Superstar David Popovic konnte über die 200m Freistil jedoch nicht die hohen Erwartungen seines Heimpublikums erfüllen. In einem spannenden Finale reichte es mit einer Zeit von 1:41,52 Minuten knapp nur für den undankbaren vierten Platz. Gold ging an den Briten Matthew Richards mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:41,01 Minuten. Haarscharf dahinter folgte sein Teamkollege James Guy (1:41,12), welcher sich im Anschlag gegenüber dem Litauer Danas Rapsys (1:41,15) auf der Außenbahn durchsetzte.

Das gleiche Duell zwischen Richards und Popovic gab es nochmal im ersten Halbfinale über die 100m Freistil. Erneut brachte Richards (46,23) die schnellere Zeit ins Wasser und sicherte sich damit gleichzeitig einen Platz im morgigen Endlauf. Popovic (46,48) schaffte als Sechster ebenfalls den Sprung ins Finale. Die schnellste Zeit kam mit 45,63 Sekunden vom Franzosen Maxime Grousset

Die Zusammenfassung der heutigen Damenevents gibt es hier --> Nächste Medaille! Angelina Köhler versilbert sich den Deutschen Rekord

Die wichtigsten Links zur Kurzbahn-EM 2023: 

Bild: European Aquatics

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