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(02.12.2023) Schon vor Beginn des letzten Rennens der Freiwasser-Weltcupserie 2023 zeichnete sich ab, dass es ein spannender Kampf um den Gesamtsieg werden würde: Nur zehn Punkte trennten die Niederländerin Sharon van Rouwendaal und ihre Verfolgerin Leonie Beck. Nach zehn Kilometern des abschließenden Rennens im portugiesischen Setubal fiel die Entscheidung zwischen beiden erst auf den letzten Zentimetern des Rennens.

Mit dem besseren Ende für Leonie Beck! Nachdem die erst 16-jährige US-Amerikaner Claire Weinstein (1:56:54,3) absolut überlegen mit mehr als einer Minute Vorsprung das Ziel erreicht hatte, kämpften dahinter mehr als in Dutzend Frauen um die weiteren Platzierungen, unter ihnen auch Beck und van Rouwendaal. Zwar gelang es keiner von beiden, einen Podestplatz zu ergattern - für die Frage des Gesamtsiegs in der Weltcup-Serie war dies aber auch nicht entscheidend.

Nahezu zeitgleich hatten die in Magdeburg trainierende van Rouwendaal und ihre deutsche Konkurrentin die Hände an der Anschlagmatte, doch den entscheidenden Touch landete Beck: Das Zielgericht führte sie mit einer Gesamtzeit von 1:58:11,0 Stunden um eine hauchdünne Zehntelsekunde als Siebte einen Rang vor van Rouwendaal. Der Vorteil eines Sekundenbruchteils, der Beck damit den Gesamtsieg in der Weltcup-Serie 2023 beschert. im Finalen Ranking liegt Beck nun mit 2140 Punkten knapp vor van Rowendaal (2100). Bettina Fabian aus Ungarn und Oceane Cassignol, die heute Platz zwei und drei belegten, hatten mir ihren Ergebnissen keinen Einfluss mehr auf die Entscheidung an der Spitze des Gesamtklassements. 

Für Spannung sorgte in Setubal aus deutscher Sicht nicht nur Leonie Becks Kampf um den Weltcup-Gesamtsieg, sondern auch die Frage, welche deutsche Freiwasserschwimmerin sich das letzte Ticket für die Schwimm-WM 2024 schnappen würde. Dieses war heiß begehrt, denn bei den im Februar stattfindenden WM-Titelkämpfen winkt die letzte Chance zur Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024. Die Gelegenheit, sich ins Team für Paris zu schwimmen, dürfte an Jeannette Spiwoks gehen, die heute hinter der bereits für Olympia qualifizierten Leonie Beck zweitbeste Deutsche wurde.

Auf Rang neun sicherte sich Spiwoks nach 1:58:11,40 Minuten gleichauf mit Beck ebenfalls eine Top Ten Platzierung. Etwa fünf Sekunden dahinter erreichte Celine Rieder als 13. das Ziel und die mehrfache Team-Weltmeisterin Lea Boy (1:58:59.90) musste sich mit dem 25. Platz zufrieden geben.

Während die deutschen Damen beim Weltcup-Finale also vorn mitmischten, verpassten die Herren diesmal die Top Ten. Der Olympiasieger Florian Wellbrock hatte zwar lange aussichtsreich im Rennen gelegen und zeitweise geführt. Auf der letzten Runde musste er aber abreißen lassen und erreichte letztlich mit 25 Sekunden Rückstand auf den Tagessieger Domenico Acerenza (Italien) auf dem 20. Platz das Ziel, direkt gefolgt von seinem Trainingskollegen Oliver Klemet auf Rang 21. Immerhin sicherte sich dieser als Neunter der Gesamtwertung einen Platz unter den Top Ten der Weltcup-Serie 2023. 

Den Sieg im Gesamtklassement sicherte sich der Ungar Kristof Rasovzky vor Marcello Guidi aus Italien und dem ebenfalls aus Ungarn stammenden David Betlehem. Kleiner Trost für Florian Wellbrock: In der erstmals 2023 ausgetragenen Sprintwertung belegte er Platz drei im Gesamtranking. Sein Magdeburger Vereinskollege Linus Schwedler wurde Vierter in der Weltcup-Juniorenwertung 2023.

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Bild: LEN (Archiv)

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