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(25.11.2022 | Bild: Jo Kleindl) Immer wieder zeigt sich im Leistungssport: Eine der größten Herausforderungen für junge Talente ist der Moment, in dem sie das Juniorenalter hinter sich lassen und vor dem Sprung in die offene Klasse stehen. So erging es auch der mehrfachen Deutschen Meisterin Lisa Höpink.

"Ich habe das als einen unfassbar schweren Schritt erlebt. Man kommt aus dem Jugendbereich raus und muss sich irgendwie bei den Älteren etablieren. Wie macht man das?", erinnert sich die einstige Junioren-Europameisterin im Interview in der kommenden Winterausgabe des swimsportMagazine. "Mir persönlich ist es wirklich sehr schwer gefallen, den Sprung zu schaffen. Ich habe echt ein paar Jahre gebraucht."

Höpink war schon früh in ihrer Karriere in Deutschland sehr weit vorn dabei, holte bereits als 14-Jährige erste Medaillen in der offenen Klasse und feierte mit 15 ihr Debüt in der Nationalmannschaft. "Das hat mich auf jeden Fall stark geprägt. Ganz besonders die Hartnäckigkeit, weiterhin am Ball zu bleiben. Wenn man schon früh im Leben schnell ist, muss man es ja irgendwie halten können", erzählt Höpink.

Das war auch mental eine große Aufgabe. "Als Sportler wird man mit so vielen Dingen konfrontiert, gerade auch in der Pubertät. Der Körper verändert sich, die Psyche verändert sich, die Schule fordert einen, hinzu kommen die Anforderungen im Sport. Es ist vollkommen normal, dass es manchmal einfach zu viel wird", so Höpink, der das Thema Mental Health im Leistungssport besonders wichtig ist und die klar sagt: "Es sollte vollkommen normal sein, offen über die eigenen Probleme oder Herausforderungen zu reden. Man ist niemals zu schwach, wenn man sich Hilfe sucht."

Mittlerweile ist die 24-Jährige voll in der offenen Klasse angekommen, hat mehrere Titel bei Deutschen Meisterschaften auf dem Konto und feierte mit der Olympiateilnahme in Tokio den bisher größten Erfolg ihrer Karriere. Mit der Saison 2022/23 hat Höpink nun ein neues Kapitel aufgeschlagen. Nach mehr als zwölf Jahren am Stützpunkt in Essen, trainiert sie jetzt als Teil des Teams "ONEflow Aquatics" in Neckarsulm. Warum dieser Neustart so wichtig für sie ist, erzählt die Sprintspezialistin in der Winterausgabe 2022/23 des swimsportMagazine.

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