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(19.11.2022) Zwei Rennen über 50m Freistil, zwei Mal Bestzeit, zwei Mal neuer Deutscher Jahrgangsrekord: Das gelang heute bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal Nina Sandrine Jazy von der SG Essen, die ihre erst im Vorlauf aufgestellte nationale Bestmarke bei den 17-Jährigen nochmal verbesserte. Ihre Zeit von 24,53 Sekunden reichte für die Silbermedaille über die Sprintdistanz. Den Titel sicherte sich Angelina Köhler (24,41 – SG Neukölln e.V. Berlin), die damit bereits ihren dritten Titel in Berlin feierte. Platz drei ging an Jessica Felsner vom SC Aqua Köln (24,65).

Dass Brustschwimmer auch Lagen schwimmen können, bewiesen die Damen über die 50m Brust heute eindrucksvoll. Sowohl die Siegerin Nele Schulze (30,64 – SG Neukölln e.V. Berlin) als auch Julia Titze (3., 31,05 – SG Stadtwerke München) und Bente Fischer (4., 31,65 – Sport-Union Neckarsulm) gingen keine 15 Minuten nach ihrem Finale über die kurze Brustdistanz auch über die 200m Lagen ins Wasser.

Für eine kleine Überraschung sorgte in diesem Rennen letztlich Julia Titze (2:11,44), die sich in einem engen Schlussprint durchsetzte. Dahinter bauten Zoe Vogelmann (2., 2:11,58 – SV Nikar Heidelberg) und Nele Schulze (3., 2:12,31) ihre bereits beachtliche Medaillensammlung bei den diesjährigen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften weiter aus. Silber im Rennen über die 50m Brust ging an Anna Louise Palmans vom SC Wiesbaden 1911 (30,79).

An die Spitze über die 100m Rücken setzte sich erwartungsgemäß die Hallenserin Laura Riedemann, die in 59,34 Sekunden eine gute Körperlänge vor dem restlichen Feld anschlug. Dahinter schaffte es die erst 16-jährige Anna Maria Börstler (1:00,28 – SC Magdeburg), die international dekorierte österreichische Nationalschwimmerin Caroline Pilhatsch (1:00,32 – SG Frankfurt) knapp hinter sich zulassen.

In Abwesenheit von Sarah Wellbrock, Leonie Beck und Co, gestalteten sich die 1500m Freistil direkt zu Beginn des Abschnitts zu einem spannenden Rennen zwischen mehreren international erfahrenen Nachwuchsnationalschwimmerinnen . Durchsetzen konnte sich am Ende Julia Barth (16:11,35 Minuten – TB 1888 Erlangen), die sich auf der zweiten Rennhälfte doch deutlich von der Zweitplatzierten Fabienne Wenske (16:16,43 – SV Nikar Heidelberg) absetzen konnte. Dritte wurde Marian Plöger (16:17,07 – VfL Sindelfingen) knapp vor Julia Ackermann (16:17,76 – SC Chemnitz von 1892).

Spannend ging es am Samstag auch in den Finals der Herren zu. Die Zusammenfassung findet ihr hier: 6x Gold: Le Clos setzt Siegesserie fort | Newcomer Kohlschmid sorgt für Überraschung

Die wichtigsten Links zur Kurzbahn-DM 2022:

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