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(19.11.2022) Zwei Titel hat Nele Schulze bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal bereits auf dem Konto. Am Nachmittag könnte heute weiteres Edelmetall hinzukommen. In den Vorläufen am Samstag gelang es der Berlinerin gleich in zwei Events die schnellsten Zeiten des Feldes hinzulegen.

Sowohl über die 50m Brust (31,12) als auch die 200m Lagen (2:13,92) buchte Schulze die Bahn vier für den Endlauf. Ein Selbstläufer werden die Finals natürlich nicht: Konkurrenz bekommt Schulze so zum Beispiel auf der Lagendistanz unter anderem von Zoe Vogelmann (2:14,30), die bereits gestern die doppelte Distanz souverän für sich entscheiden konnte.

Wie in den vergangenen Tagen wurden auch heute die ersten Titel bereits am Vormittag vergeben. Dabei blieben die Staffeln der SG Frankfurt weiterhin ungeschlagen. Bei den Herren verwies das Quartett um Marco Koch, Lucas Matzerath, Chad Le Clos und Oussamma Sahnoune (1:36,35) auch über die 4x50m Lagen ihre Konkurrenz auf die Plätze zwei und drei. Dahinter komplettierten die Mannschaften des SC Wiesbaden 1911 (1:37,82) und der SG Bayer (1:38,61) das Podium.

Und auch die Frankfurter Damen hatten in der Lagenstaffel ihre Hände als erstes an der Wand. In 1:51,53 Minuten setzen sich Caroline Pilhatsch, Nika Steigerwald, Stella Lentge und Pia Helli Henning knapp vor der Mannschaft des SC Aqua Köln (1:51,81) durch. Nina Sandrine Jazy verhalf der SG Essen über die Freistilstrecke im Schlusssprint noch zum Sprung auf den dritten Platz. In 24,41 Sekunden war sie sogar noch einen Hauch schneller als in ihrem kurz zuvor geschwommenen Einzelrennen über die 50m Freistil. Dort hatte sie in 24,70 Sekunden einen neuen Deutschen Jahrgangsrekord bei den 17-Jährigen aufgestellt. Damit qualifizierte sie sich zeitgleich mit Jessica Felsner als zweitschnellste für das Finale heute Nachmittag. Die Finalbahn vier in diesem Rennen sicherte sich Angelina Köhler (24,48 Sekunden).

Die schnellste Vorlaufzeit bei den Herren schwamm über die 50m Freistil Chad Le Clos (21,89), der damit nach seinem sechsten Titel bei den diesjährigen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften greift.

Ein enges Rennen erwartet uns zudem über die 50m Brust der Herren. Die drei Vorlaufschnellsten trennten hier lediglich vier Hundertstelsekunden. Am Morgen setze sich Urs-Laurin Bludau (27,08) knapp vor dem EM-Bronzemedaillen-Gewinner Lucas Matzerath (27,11) und Manuel Kohlschmid (27,12) durch.

Über die 200m Lagen der Herren sicherte sich Ramon Klenz die Finalbahn vier. Er blieb in 1:57,85 als einziger unter zwei Minuten. Die schnellsten Zeiten in den Vorläufen über die 100m Rücken brachten Laura Riedemann (1:00,08) und Marek Ulrich (52,38) ins Wasser.

Die wichtigsten Links zur Kurzbahn-DM 2022:

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