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(26.09.2022) In der Leichtathletik sind die 10 Sekunden eine magische Schallmauer für die Sprinter und auch bei den Schwimmern können nur echte Explosivitätskünstler unter diese Marke schwimmen. Hier dreht es sich allerdings nicht um die 100m, sondern die 25m. Bei der dritten Ausgabe der Opera Swim Classics in Wuppertal gelang es am Wochenende dem niederländischen Nationalschwimmer Thom de Boer diese Marke zu unterbieten - und das gleich mehrfach.

Das dickste Ausrufezeichen setzte der Kurzbahn-Weltmeister im 1-gegen-1-Finale des im KO-Modus ausgetragenen Wettbewerbs. In 9,83 Sekunden schnappte er sich in der ehrwürdigen Schwimmoper nicht nur den Sieg gegen den Frankfurter Oussama Sahnoune (10,34), sondern sorgte auch damit für die schnellste Zeit aller bisherigen Opera Swim Ausgaben in Wuppertal. Bei der Premiere 2018 hatte der deutsche Olympiaschwimmer Damian Wierling in 9,94 Sekunden triumphiert. 2019 gewann der US-Olympiasieger Anthony Ervin die 25m-Challenge in 10,25 Sekunden.

Die 10-Sekunden-Mauer hatte de Boer, der das ganze Wochenende über nicht nur von Oussama Sahnoune, sondern auch dessen Teamkollegen Sebastian Pierre-Louis und dem Sprintroutinier Stefano Razeto gepusht wurde, zuvor bereits im Viertelfinale in 9,99 Sekunden unterboten. Zudem entschied er am Wochenende mit starken Auftritten die 50m Freistil (21,69), 100m Freistil (48,39) und 50m Schmetterling (23,60) für sich.

Bei den Damen setzte die Kölnerin Jessica Felsner ihre Dominanz in der 25m-Challenge fort. Sie sicherte sich im KO-Finale gegen Luisa Marie Razeto (12,28) ihren dritten Sieg bei der dritten Ausgabe dieses Events. Felsner gewann mit einer Zeit von 11,72 Sekunden - dass sie sogar noch mehr drauf hat, zeigte sie zuvor bereits direkt in der ersten Runde in 11,54 Sekunden. Mit weiteren Siegen über die 100m Freistil (56,78), 100m Lagen (1:04,46), 50m Schmetterling (27,47), 100m Schmetterling (1:01,52) und 50m Freistil (25,38) krönte sich die SC-Aqua-Schwimmerin erneut zur Sprintkönigin der Schwimmoper.

Nicht nur die Schwimmer der offenen Klasse sorgten in Wuppertal für schnelle Rennen. Mit gleich drei neuen Deutschen Altersklassenrekorden zog Larus Thiel von der SG Bayer die Blicke auf sich. Das Talent aus dem Jahrgang 2009 schwamm über die 50m Schmetterling zunächst in 25,68 Sekunden im Vorlauf eine neue nationale Nachwuchsbestmarke und setzte hier später im Finale in 25,25 Sekunden noch einen drauf. Zudem stellte er über die 100m Schmetterling in 57,61 Sekunden einen neuen Deutschen Altersklassenrekord auf.

Auch der mehrfache Weltmeister Marco Koch war in Wuppertal mit von der Partie. Er lieferte bei seinen klaren Siegen über die 50m (27,65), 100m (59,61) und 200m Brust (2:08,02) überzeugende Leistungen ab, die gespannt darauf machen, was der Routinier im weiteren Verlauf der Kurzbahnsaison noch so drauf haben wird.

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Bild klein: via Luisa & Stefano Razeto

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