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(01.08.2022) "Man kann nicht immer auf dem Podest stehen - "Irgendwann sind auch mal die anderen dran" ... Sprüche wie diese bekommt jeder Schwimmer irgendwann einmal zu hören, doch Großbritanniens Superstar Adam Peaty blieb davon bisher verschont. Seit er 2014 die internationale Bühne betrat, stand der Olympiasieger, Weltmeister und Weltrekordhalter jedes Mal, wenn er über die 100m Brust auf den Block stieg, am Ende auch auf dem Podium. Bis jetzt. 

Denn bei den Commonwealth Games riss am Wochenende diese unglaubliche, achtjährige Medaillensträhne. In einem engen Finale musste sich Peaty nach 59,86 Sekunden mit dem vierten Platz zufrieden geben. Gerade einmal vier Hundertstel fehlten im zum Bronzerang, den der Australier Sam Williamson einnahm. Auch Peatys Landsmann James Wilby (59,26) und der zweite Australier Zac Stubblety-Cook (59,52) waren nicht weit enfernt.

Eigentlich liefert Peaty Zeiten wie die seiner Gegner nahezu im Schlaf ab. Bereits 20 Mal blieb er in seiner Karriere sogar unter 58 Sekunden. Doch im Frühjahr legte ein Fußbruch den Superstar lahm, der aus diesem Grund auch auf die Weltmeisterschaften im Juni verzichtete. Die in seiner englischen Heimat stattfindenden Commonwealth Games wollte sich Peaty aber nicht entgehen lassen und zeigt trotz des immensen Trainingsrückstandes sein Kämpferherz.

Ob es tatsächlich die Fußverletzung war oder woran es sonst gelegen hat, dass er so weit über seinen sonstigen Leistungen blieb, konnte Peaty nach dem 100m-Rennen nicht sagen. Er sei "geschockt" vom Ergebnis und habe, wie er es ausdrückte, vielleicht derzeit sein Feuer verloren. Noch sind die Commonwealth Games für ihn aber nicht beendet. Heute war er bereits wieder im Einsatz: Über die 50m Brust schwamm Peaty in 27,10 Sekunden ins Halbfinale - standesgemäß mit der Vorlaufbestzeit.

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