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(07.06.2022) Noch vor wenigen Wochen glänzte die australische Olympiasiegerin Ariarne Titmus bei den nationalen Meisterschaften in Down Under mit einem neuen Weltrekord über die 400m Freistil. Nun ist die Saison der 21-Jährigen in Gefahr.

Titmus wurde positiv auf das Coronavirus getestet – ausgerechnet unmittelbar nach einem Fotoshooting mit Teamkollegen der australischen Nationalmannschaft. Dies gab der nationale Schwimmverband der „Dolphins“ am Wochenende in einer Pressemitteilung bekannt.

Demnach habe Titmus sich während des Shootings unwohl gefühlt. Ein anschließender Test bestätigte den Verdacht auf eine Coronainfektion. Für alle anderen an dem Event beteiligten Aktiven, darunter Stars wie die Olympiasieger Emma McKeon und Zac Stubblety-Cook oder auch der Kraulspezialist Elijah Winnington, wurden umgehend Schutzmaßnahmen eingeleitet, erklärte der australische Verband. Mittlerweile seien alle negativ getestet, es scheint also bei dem Shooting keine Ansteckungen gegeben zu haben.

Ariarne Titmus begab sich nach ihrem positiven Coronatest umgehend in Isolation. Derzeit ist offen, wie die Infektion bei der Starschwimmerin verläuft und was dies für ihren weiteren Saisonverlauf bedeutet. Die Teilnahme an den am 18. Juni beginnenden Weltmeisterschaften hatte Titmus zwar ohnehin nicht geplant. Ende Juli und Anfang August stehen für sie aber eigentlich die Commonwealth Games in England im Kalender. Zudem will sie im selben Monat beim „Duel in the Pool“ antreten, bei dem es die australischen Stars mit den Schwimm-Assen aus den USA aufnehmen.

Dort könnte es zum heiß erwarteten erneuten Aufeinandertreffen von Titmus und der US-Amerikanerin Katie Ledecky kommen. Die Australierin hatte ihrer Konkurrentin aus den Staaten in den vergangenen drei Jahren zunächst den WM-Titel und Olympiagold sowie nun auch den Weltrekord über die 400m Freistil abgenommen. Es war das erste Mal überhaupt, dass eine globale Bestmarke Ledeckys geknackt werden konnte.

Titmus ist nicht die einzige Spitzenschwimmerin, die wegen einer Coronainfektion um ihre Saisonhöhepunkte bangt. Vor kurzem hatte es auch den britischen Olympiamedaillengewinner Duncan Scott erwischt – ein Rückschlag in dessen unmittelbarer Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften. Ob und in welcher Form der vielseitig begabte 25-jährige bei der WM an den Start gehen wird, bleibt abzuwarten.

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