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(28.03.2022) Eigentlich sollte in rund zwei Monaten die bis dato umfangreichste Saison der Schwimm-Profiliga "ISL" starten. Am Sonntag aber sagten die Verantwortlichen der International Swimming League die diesjährige Ausgabe ihres Projektes ab.

Hintergrund ist der russische Überfall auf die Ukraine, wie die ISL in einem Schreiben an ihre Athleten mitteilte. Die Energy Standard Group, das Unternehmen des ISL-Gründers - und Financiers Konstantin Grigorishin, ist fast ausschließlich in der Ukraine tätig. Der im Land wütende Krieg hat darauf natürlich immense Auswirkungen.

"Viele unserer ISL-Kollegen sind in Kyiv gefangen und dieser Konflikt wird voraussichtlich noch länger gehen", so das ISL-Team. "Angesichts dieser Situation und aufgrund dessen, dass ein Großteil der finanziellen Mittel für die ISL aus der Ukraine stammt, können wir nicht guten Gewissens kommerzielle Wettkämpfe in 2022 abhalten." Man habe sich daher dafür entschieden, die vierte Saison der ISL auf 2023 zu verschieben.

Zudem erklärt die ISL in dem Schreiben, zunächst alle ausstehenden Prämienzahlungen an die Schwimmer begleichen zu wollen, bevor man voranschreitet. Bereits in den vergangenen Saisons hatte die ISL am Beckenrand mit Schlagzeilen über hohe noch fällige Zahlungen an Athleten und Dienstleister zu kämpfen.

Man werde nicht weggehen, sondern stärker zurückkommen, schreiben die Verantwortlichen im Stile eines Sportlers, der sich angesichts einer Verletzung an seine Fans wendet. Updates zum weiteren Vorgehen sollen folgen. 

Bild: ISL

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