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(28.02.2022) Der Weltverband FINA hat am Sonntag zwar die Junioren-Weltmeisterschaften in Russland abgesagt und erklärt, bis auf weiteres keine Veranstaltungen mehr in dem Land abzuhalten. Zahlreichen nationalen Verbänden geht dies aber nicht weit genug.

Am Montag meldete sich der Schweizer Schwimmverband "Swiss Swimming" zu Wort und forderte darüber hinausgehende Maßnahmen. "Wir rufen die internationale Schwimmgemeinde, insbesondere die FINA, dazu auf, zusätzlich zur Absage von Events mit sofortiger Wirkung Russland und Belarus von jeglicher Beteiligung am internationalen Schwimmgeschehen auszuschließen, bis eine friedliche Lösung gefunden wurde."

Dies würde einen Ausschluss russischer und belarussischer Teams von allen internationalen Schwimm-Events sowie die Amtsenthebung von Funktionären der beiden Länder bei internationalen Verbänden beinhalten. Auch die Schwimmverbände neun nordeuropäischer Nationen, darunter Schweden, Dänemark und Finnland, sowie die Ukraine hatten dies in den vergangenen Tagen gefordert.

Seit Donnerstag greifen russische Militäreinheiten Ziele im Nachbarland Ukraine an. Belarus unterstützt die Aggressionen Russlands unter anderem, indem man russische Truppen von eigenem Terrtorium aus agieren und in die Ukraine einfallen lässt. Daher umfassen die Forderungen der Sportverbände nicht nur den Ausschluss russischer, sondern auch belarussischer Teams. 

BILD: Deepbluemedia/Insidefoto via LEN

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