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(27.02.2022) Der Weltverband FINA hat die eigentlich für den 23. bis 28. August geplanten Junioren-Weltmeisterschaften im russischen Kasan abgesagt. Dies wurde am Sonntagabend in einer nur wenige Sätze langen Pressemitteilung bekannt gegeben. Hintergrund ist der Überfall Russlands auf das Nachbarland Ukraine.

Die Absage der Junioren-WM beschrieb der Weltverband mit dem Wort "cancelled" - also gestrichen. Dies legt nahe, dass die Titelkämpfe nicht verlegt werden sollen, sondern möglicherweise komplett ausfallen.

Zu den Kurzbahn-Weltmeisterschaften, die im Dezember ebenfalls in Kasan stattfinden sollen, wurde zwar nichts gesagt, der Weltverband erklärte jedoch: "Die FINA wird keine Veranstaltungen mehr in Russland abhalten, solange diese schwerwiegende Krise anhält." Offen ist damit, ob die FINA an einer Austragung der WM festhält, sollte der Krieg bis Dezember beendet sein.

Noch am Freitag hatte die FINA erklärt, man werde die Situation zunächst weiter "beobachten", und damit vielerorts für Unverständnis gesorgt. Das heutige Statement der FINA kommt nach massivem Druck zahlreicher nationaler Schwimmverbände, die zum Teil neben der Absage aller FINA-Veranstaltungen in Russland auch den Ausschluss russischer Teams von internationalen Events forderten.

Zu diesem möglichen Schritt äußerte sich die FINA jedoch nicht. Unter anderem hatten die Verbände neun nord-europäischer Nationen, darunter Schweden, Dänemark und Finnland, in einem gemeinsamen Schreiben eine solche Maßnahme von der FINA verlangt.

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