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13. Februar 2022

Egal ob Profi oder Hobbyschwimmer: Am Ende einer Bahn ist für jeden von uns erstmal Schluss. Wer nun nicht einfach nach 25m oder 50m das Training beenden will, der steht unweigerlich vor einem Richtungswechsel ;) Im der kommenden swimsportMagazine Frühjahresausgabe widmen wir uns daher ausführlich der Wendentechnik für alle Schwimmarten. Nur noch BIS SONNTAG (20.02.) gibt es das Heft hier zum Abo-Vorteil: www.swimsport-abo.de | Als Vorgeschmack, haben wir euch mal fünf allgemeine Tipps für schnelle Wenden zusammengestellt:

1. Die Wende beginnt schon vor der Wand: Voraussetzung für eine schnelle Wende ist nicht nur eine flinke Ausführung, sondern auch der ideale Abstand zur Wand. Daher gilt es schon deutlich vor dem Richtungswechsel, die eigenen Züge so anzupassen, dass man optimal an die Wand kommt.

2. Wenden sind nicht zum ausruhen da: Bei einer schnellen Wende arbeitet der gesamte Körper mit, vom Kopf, bis zu den Bauchmuskeln und natürlich hin zu den Beinen für einen kräftigen Abstoß. Das heißt, hier ist voller Einsatz gefragt, der geübt sein will. Auch im Training sollten die Wenden daher nicht als kurze Verschnaufpause ausgenutzt werden, in der wir uns einfach nur lasch herum drehen.

3. Klein machen für schnelle Drehungen: Ziel einer jeden Wende ist es, möglichst viel Bewegungsenergie von der alten Bahn mit auf die neue zu nehmen. Eine schnelle Drehung hilft dabei. Egal ob wir rollen wie bei Freistil und Rücken oder kippen wie bei Schmetterling und Brust: Mit einer engen, kompakten Körperhaltung haben wir einen besseren Drehimpuls als mit weit von der Körpermitte weg schlenkernden Gliedmaßen.

4. Spannung sorgt für Top-Speed: Sowohl während der Wende als auch nach dem Abstoß gilt es, den Wasserwiderstand möglichst klein zu halten. Nachdem wir uns von der Wand abdrücken wird daher der Körper bis in die Zehenspitzen hinein gestreckt - ansonsten dienen unsere Füße als ungewollter Bremsanker.

5. Unterwasser muss es flutschen: Die Wende hört nicht einfach mit dem Abstoß von der Wand auf. Ziel ist es, möglichst viel Speed mit auf die Bahn zu nehmen. Voraussetzung dafür sind eine effiziente Unterwasserphase und ein gelungener Übergang. Wie beides aussehen kann, erklären wir euch ausführlich in der Frühjahresausgabe 2022 des swimsportMagazine!