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(21.01.2022) Bei den Olympischen Spielen im vergangenen Jahr musste sich die ungarische Starschwimmerin Katinka Hosszu mit Platzierungen jenseits des Podiums zufrieden geben und auch im Herbst danach ließ sie es im Wettkampfbecken eher ruhig angehen. So mancher vermutete schon, sie würde ihre Karriere demnächst ausklingen lassen, doch diesen Stimmen erteilte Hosszu vor wenigen Tagen eine Abfuhr.

"Nein", antwortete sie klar auf die Frage unserer ungarischen Kollegen von Nemzeti Sports, ob sie ihre Karriere beende. Denn sie hat noch ein großes Ziel: "Ich möchte die erste Schwimmerin sein, die einhundert Medaillen bei internationalen Wettkämpfen holt. Ich habe bisher 96 und obwohl ich dieses Ranking bereits anführe, bin ich sehr motiviert, die 100 voll zu machen", so die Ansage der Iron Lady.

Tatsächlich ist Hosszus Bilanz schon jetzt beeindruckend. Unglaubliche 64 Titel holte sie bei Welt- und Europameisterschaften auf Kurz- sowie Langbahn und bei Olympischen Spielen. Hinzu kommen 20 Silber- und 12 Bronzeplaketten. Mit den Europameisterschaften im 50m-Becken sowie der Kurzbahn-WM im Dezember hat Hosszu schon in diesem Jahr mehrere Gelegenheiten, um die 100er-Marke zu knacken.

Dabei ist der erfahrenen Schwimmerin klar, dass sie die junge Konkurrenz nicht mehr ewig hinter sich halten kann. "Eines Tages werde ich zurücktreten und ich weiß, dass bereits eine längere Zeit im Sport hinter mir liegt, als ich noch vor mir habe. Im Mai werde ich 33 und bin schon ein wenig traurig, denn das Schwimmen genieße ich nach wie vor." Vielleicht reicht diese Leidenschaft für den Sport aus, um ihr noch ein paar Mal zum Sprung auf die internationalen Podeste zu verhelfen.

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