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(24.09.2021 | BildISLMine Kasapoglu) Die 2019er Champions der International Swimming League ziehen als Spitzenreiter der Vorrundentabelle in die Playoffs der Schwimm-Profiliga ein. Das in Paris beheimatete Starensemble von Energy Standard entschied auch sein viertes Saisonmatch klar für sich und geht damit ungeschlagen in die nächste Runde. Mit 568 Punkten konnte Energy am Donnerstag und Freitag in Neapel die Konkurrenten von London Roar (457,5), den Toronto Titans (380) und DC Trident (357) klar auf Distanz halten.

Den gesamten zweiten Wettkampfabschnitt über gab Energy die Führung nicht aus der Hand. Dahinter konnte London die zweite Position zusehends festigen, auch dank Christian Diener. Der Potsdamer stellte in der vergangenen Woche einen Deutschen Rekord über die 100m Rücken auf und war er heute erneut über diese Strecke im Einsatz. In 50,71 Sekunden kam er diesmal nicht ganz an seine Bestmarke heran und schlug als Dritter hinter seinem Teamkollegen Guilherme Guido (49,65) und dem für Energy startenden Olympiasieger Evgeny Rylov (49,42) an.

Auch zum Abschluss des Wettkampftages traf dieses Trio aufeinander. Im 50m-KO-Event, den "Skins", wurde Rücken geschwommen. Diener gelang es dabei die erste Runde zu überstehen, doch im Durchgang der Top vier musste er auf Platz drei die Segel streichen. Im One-on-One-Finale setzte sich Rylov dann gegen Guido durch und wurde damit auch zum MVP, also besten Punktesammler des Matches. Bei den Damen entschied Dieners Teamkollegin Minna Atherton das ebenfalls in Rücken geschwommene KO-Event für sich.

Während Energy und London ihre Platzierungen früh im zweiten Abschnitt zementiert hatten, startete DC Trident immer wieder Angriffe auf die Toronto Titans. Doch für die Mannschaft aus Kanada konnten u.a. Marius Kusch und Fabian Schwingenschlögl mal wieder fleißig Punkte sammeln. Kusch schrammte über die 50m Schmetterling in 22,32 Sekunden nur sechs Hundertstel hinter dem Briten Ben Proud an einem weiteren Sieg in der Profiliga vorbei. Am Donnerstag hatte der Essener die doppelte Distanz für sich entschieden. Fabian Schwingenschlögl schwamm über die 100m Brust in 57,77 Sekunden auf Platz fünf. In der gemischten Lagenstaffel waren die beiden Deutschen dann gemeinsam auf Brust (56,99) und Schmetterling (49,80) im Einsatz und wurden mit ihrem Team Dritter. 

Während Energy Standard, London und Toronto bereits vor dem Match als Playoff-Teilnehmer feststanden, hatte DC Trident nur noch eine minimale rechnerische Chance auf den direkten Einzug in die nächste Runde. Durch den vierten Platz im heutigen Match ist auch diese dahin. DC muss also in der kommenden Woche im Relegationsmatch um einen der beiden verbleibenden Playoffplätze kämpfen. Damit geht die Vorrunde auch für die in Diensten des Teams aus Washington stehende Neckarsulmerin Annika Bruhn in die Verlängerung. Die Olympiafinalistin überzeugte heute über ihre Paradestrecke 200m Freistil. Mit ihrer Zeit von 1:56,58 Minuten war sie eine vor nur drei Athletinnen, die sich von der überragend auftretenden Siobhan Haughey (Energy / 1:52,25) nicht die Punkte stehlen lassen musste.

Welche Teams gegen DC im Regelationsmatch antreten werden, entscheidet sich im zehnten Vorrundematch am Samstag und Sonntag. Die Gastgeber der Aqua Centurions haben derzeit knapp die Nase vorn im Kampf um den Tabellenplatz sechs, der zum direkten Einzug in die Playoffs berechtigen würde. Doch auch die Tokyo Frog Kings und das Team Iron machen sich noch Hoffnungen. Die New York Breakers, die ebenfalls in Match zehn dabei sind, haben hingegen nur noch eine theoretische Minimalchance auf Platz sechs. Die Entscheidung, welche Mannschaften in die erstmals ausgetragene Relegation der ISL-Vorrunde müssen, fällt also morgen.

Die schnellsten Leistungen an Tag 2 von Match 9 der ISL 2021:

  • 100m Freistil (w):  HAUGHEY Siobhan - Energy Standard - 51,42
  • 100m Freistil (m): CHALMERS Kyle - London Roar - 46,02
  • 200m Schmetterling (w): JAKABOS Zsuzsanna - DC Trident - 2:06,56
  • 200m Schmetterling (m): RAZZETTI Alberto - Toronto Titans - 1:51,15
  • 100m Rücken (w): MASSE Kylie - Toronto Titans - 56,34
  • 100m Rücken (m): RYLOV Evgeny - Energy Standard - 49,42
  • 100m Lagen (w): PICKREM Sydney - London Roar - 58,40
  • 100m Lagen (m): KNOX Finlay - Toronto Titans - 51,91
  • 100m Brust (w): ATKINSON Alia - London Roar - 1:04,09
  • 100m Brust (m): SHYMANOVICH Ilya - Energy Standard - 56,10
  • 50m Schmetterling (w): SJOSTROM Sarah - Energy Standard - 25,15
  • 50m Schmetterling (m): PROUD Ben - Energy Standard - 22,26
  • 200m Freistil (w): HAUGHEY Siobhan - Energy Standard - 1:52,25
  • 200m Freistil (m): SCOTT Duncan - London Roar - 1:41,72
  • 4x100m Lagen mixed: Energy Standard - 3:34,49
  • 400m Lagen (w): ANDISON Bailey - DC Trident - 4:27,23
  • 400m Lagen (m): SCOTT Duncan - London Roar - 4:02,34
  • Skins - 50m Rücken (w): Minna Atherton - London Roar
  • Skins - 50m Rücken (m): Evgeny Rylov - Energy Standard