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(17.02.2013) Die deutschen Athleten konnten in der vergangenen Nacht beim US Grand Prix Meeting in Orlando vier Medaillen feiern. Über die 4x100m Lagen schwammen sowohl die Herren als auch die Damen des DSV zum Sieg.

Selina Hocke, Margarethe Hummel, Cosima Kleine und Saskia Roschinski waren in 4:17,11 Minuten nicht zu schlagen. Bei den Herren holten Felix Wolf, Klemens Degenhard, Yannick Lebherz und Tim-Thorben Suck in 3:47,67 Minuten die Goldmedaille.

Im Finale über die 200m Rücken war Yannick Lebherz zuvor bereits zu Silber geschwommen. In 1:59,31 Minuten musste sich der Potsdamer nur Olympiasieger Tyler Clary (1:57,85) geschlagen geben. Teamkollege Felix Wolf kam in 2:01,21 Minuten auf den vierten Platz. Die beiden DSV-Athleten konnten dabei US-Superstar Ryan Lochte hinter sich lassen. Der Weltmeister wurde in 2:01,32 Minuten Fünfter. Nur wenige Minuten zuvor hatte Lochte die 200m Lagen (2:01,32) für sich entschieden. Im B-Finale über die 200m Rücken schwamm Carl Louis Schwarz in 2:06,79 Minuten auf den elften Platz.

Für eine weitere Medaille der deutschen Schwimmer sorgte Kevin Leithold. Über die 100m Freistil kam der 20-Jährige in 50,83 Sekunden auf den dritten Platz. Leithold musste lediglich dem Olympiasieger von 2000 über die 50m Freistil, Anthony Ervin (49,85) und dem britischen Olympiateilnehmer Robbie Renwick (50,36) den Vortritt lassen. Im B-Finale schwamm Tim-Thorben Suck in 52,42 Sekunden auf den 13. Platz.

Bei den Damen kam Eileen Diener über die 200m Rücken in 2:13,85 Minuten auf den fünften Platz. Selina Hocke schlug in 2:15,08 Minuten einen Rang dahinter an. Den Sieg sicherte sich hier Olympiasiegerin und Weltrekordhalterin Missy Franklin in 2:08,47 Minuten. Die 17-Jährige holte sich kurz darauf in 55,37 Sekunden auch den Sieg über die 100m Freistil. Saskia Roschinski kam hier im B-Finale in 58,34 Sekunden auf den 14. Platz. Über die 1500m Freistil der Herren wurde Max Bock zudem in 15:57,17 Minuten Vierter. Zum Podium fehlten ihm etwas mehr als acht Sekunden.