(12.01.2017) Fast 20 Jahre lang hat Chuck Wielgus die Geschicke des US-Schwimmverbandes "USA Swimming" geleitet. Nun nimmt der Exekutivdirektor der amerikanischen Starschwimmer Ende August seinen Hut.

Dies gab der US-Verband am Mittwoch bekannt. "Ich bin sicher, dass die Arbeit, die wir in den vergangenen zwei Jahrzehnten geleistet haben, ein starkes Fundament für zukünftiges Wachstum gelegt hat", erklärt Wieglus zu seinem Abschied.

In seiner Funktion an der Spitze des US-Verbandes hob sich Wieglus dadurch hervor, dass er oft auch den Schwimm-Weltverband FINA kritisierte, unter anderem während der Ära der Hightech-Anzüge oder auch in der Doping-Problematik.

Unter Wieglus holten die US-Schwimmer mehr als 150 Olympia-Medaillen. Er hatte zudem maßgeblichen Anteil daran, dass die US Trials von einer "normalen" Olympiaqualifikation zum Mega-Event mit täglich mehr als 17.000 Zuschauern heranwuchs.

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