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(19.05.2016) Aller guten Dinge sind drei. Das dachten sich heute wohl die Gastgeber bei den Schwimm-Europameisterschaften in London. Nachdem sich die britischen Schwimmer in den ersten beiden Finals mit Silber zufrieden geben mussten, schlug im dritten Endlauf des Tages einer der UK-Stars zu.

Und ausgerechnet Marco Koch zog dabei im Kampf gegen einen der Hausherren heute den Kürzeren. Über die 200m Brust musste sich der Weltmeister in 2:08,40 Minuten nur um sieben Hundertstel dem Briten Ross Murdoch geschlagen geben. Hinter den beiden ging Bronze an Luca Pizzini (2:10,39) aus Italien.

Zuvor schrammten heute die britischen Damen in London zweimal an den Goldmedaillen vorbei. Zunächst konnte Jazmin Carlin über die 800m Freistil in 8:23,52 Minuten ihren EM-Titel von Berlin nicht verteidigen. Stattdessen holte sich mit der Ungarin Boglarka Kapas (8:21,40) die Europameisterin von 2012 ihre Goldmedaille zurück. Den dritten Platz erkämpft sich Tjasa Oder aus Slowenien in 8:25,68 Minuten.

Über die 200m Lagen war zudem Katinka Hosszu mal wieder eine Nummer zu groß für die britischen Top-Schwimmerinen. In 2:07,30 Minuten schlug die ungarische Iron Lady deutlich vor Siobhan O'Connor (2:09,03) und Hannah Miley (2:11,84) an.

Hosszu wiederholte dieses Spiel auch zum Ende des Abschnitts noch einmal: Nach den zuvor verpassten Chancen durften Miley, Carlin und O'Connor gemeinsam mit Team-Kollegin Georgia Coates in der 4x200m Freistilstaffel noch einmal auf Titeljagd gehen und erneut wurde es nichts mit einem EM-Titel. Hinter den Ungarinnen (7:51,63) - bei denen Katinka Hosszu als letzte Schwimmerin den Sieg klar machte - sowie den Teams aus Spanien (7:53,38) und den Niederlanden (7:53,63) blieb dem britischen Quartett (7:53,97) nur Platz vier.

Und auch über die 200m Schmetterling der Herren gab es einen ungarischen Sieg. Hier lieferte Laszlo Cseh ein bärenstarkes Rennen ab und kam in 1:52,91 Minuten bis auf 2,1 Zehntelsekunden an seinen Europarekord heran. Dahinter schnappte der dänische Titelverteidiger Viktor Bromer in 1:55,39 Minuten dem 19-jährigen ungarischen Talent Tamas Kenderesi die Silbermedaille um vier Hundertstel vor der Nase weg.

Dass Katinka Hosszu nicht unschlagbar ist, bewies heute die Dänin Mie Nielsen. Über die 100m Rücken verteidigte sie mit neuem Landesrekord von 58,73 Sekunden ihren EM-Titel. Hosszu, die in Berlin noch zeitgleich mit Nielsen gewonnen hatte, blieb in 58,94 Sekunden nur Silber. Auf Rang drei kam Kathleen Davidson in 59,68 Sekunden - eine weitere Britin.

Einen Favoritensieg, wenn auch denkbar knapp, gab es über die 50m Rücken der Herren. Hier schlug Camille Lacourt aus Frankreich in 24,77 Sekunden nur fünf Hundertstel vor dem Ungarn Richard Bohus (24,82) an. Grigory Tarasevich aus Russland holte nur weitere vier Hundertstel dahinter Bronze.

In den Halbfinals des heutigen Tages konnte Jessica Steiger über die 200m Brust in 2:29,62 Minuten zwar ihre Leistung aus dem Vorlauf steigern. An ihre Siegerzeit der Deutschen Meisterschaften (2:27,97) kam sie aber nicht heran und landete nur auf Platz 16. Als Schnellste kam die Britin Chloe Tutton in 2:23,76 Minuten weiter.

Die weiteren Halbfinals fanden heute ohne DSV-Beteiligung statt. Über die 100m Freistil werden wir morgen den Italiener Luca Dotto (48,36) im Finale auf Bahn vier sehen. Die Schwedin Sarah Sjöström brachte sich über die 100m Schmetterling in 56,16 Sekunden in Position für den Kampf um ihre nächste Goldmedaille. Sie hatte in London bereits die 50m Schmetterling und 100m Freistil für sich entschieden.

 

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