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28. Juni 2015

(28.06.2015) Mit 13 Podestplätzen und Rang drei im Medaillenspiegel haben die deutschen Nachwuchsschwimmer die Europaspiele in Baku beendet. Chef-Bundestrainer Henning Lambertz lobt die starken Einzelleistungen, sieht aber auch noch Aufholbedarf.


Nach dem die Schwimmwettbewerbe bei den erstmals ausgetragenen Europaspielen in Baku beendet sind, zieht Chef-Bundestrainer Henning Lambertz ein Fazit der Leistungen des DSV-Nachwuchs'. "Bei uns haben vor allem starke Einzelleistungen den Ausschlag gegeben: Maxine Wolters, Julia Mrozinski und Paul Hentschel waren mit Gold herausragend", so zwar das Lob von Lambertz.

"Aber mit Blick auf 2020 und 2024 müssen wir uns gerade in der Breite noch verbessern, um an Länder wie Großbritannien ranzukommen." Die Briten waren im Medaillenspiegel vor dem DSV-Team auf Platz zwei gelandet, hatten aber am Ende deutlich mehr Podestplätze zu verzeichnen.

Sieben Siege und insgesamt 23 Medaillen hatten die UK-Asse in Baku bei den im Rahmen der Europaspiele ausgetragenen Junioren-Europameisterschaften geholt. Nur das überragende Team aus Russland war stärker. Im vergangenen Jahr hatte die Briten im JEM-Medaillenranking noch hinter dem DSV-Nachwuchs gelegen, der damals vier Siege und insgesamt 17 Medaillen auf dem Konto hatte.

"Großbritannien hat mich mit 23 Medaillen überrascht. Das ist definitiv ein Resultat der starken und sehr guten Förderung des Sports in Großbritannien“, so Henning Lambertz. Mit dem European Youth Olympic Festival (EYOF) in Georgien und der Junioren-WM in Singapur stehen in diesem Sommer noch weitere Highlights für die deutschen Nachwuchsschwimmer auf dem Plan.

Neben einigen bereits vornominierten Sportlern dürfen sich auch die Einzelmedaillengewinner der Europaspiele und des in einem Monat stattfindenden EYOF Hoffnungen auf Tickets für die Junioren-Weltmeisterschaften machen.