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(23.01.2015) Dem brasilianischen Schwimmsport droht ein weiterer prominenter Dopingfall. Der 29-jährige Brustschwimmer Joao Gomes wurde im Rahmen der Kurzbahn-WM 2014 positiv getestet.


Der Fall des positiv getesteten Top-Schwimmers Joao Gomes sorgt für Wirbel in Braselien. In einer bei der Kurzbahn-WM 2014 durchgeführten Urinprobe des Weltklasseathleten wurde ein Maskierungsmittel nachgewiesen, welches unter anderem verwendet wird, um die Einnahme anderer Substanzen zu verschleiern.

Gomes war bei der Kurzbahn-WM in Doha in den Vorläufen für die brasilianischen Staffeln über die 4x50m und 4x100m Lagen der Herren sowie die 4x50m Lagen Mixed im Einsatz. Da diese Staffeln später im Finale die WM-Titel holten, wurde auch Gomes mit Gold ausgezeichnet.

Damit droht Brasilien die Aberkennung von drei Siegen bei der Kurzbahn-WM. Das Team hatte mit insgesamt sieben Goldmedaillen den ersten Platz im Medaillenspiegel belegt. Durch den Verlust der Staffeltitel würde man auf Platz drei zurückrutschen.

Einheimischen Medien zufolge will der brasilianische Schwimmverband nun nachweisen, dass das gefundene Mittel aufgrund einer Verunreinigung in die Probe gelangt sei bzw. er dieses unwissentlich zu sich genommen hat. Man werde den Sportler "mit allen Mitteln verteidigen", erklärte so der Präsident des brasilianischen Schwimmverbandes Coarcy Nunes Filho.

Gomes wäre bereits der elfte Dopingfall im brasilianischen Schwimmsport in den vergangenen vier Jahren - keine gute Visitenkarte für die Gastgeber der Olympischen Spiele 2016.

 

 

 

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