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19. August 2014

Die swimsportnews-Berichterstattung zur Schwimm-EM 2014 wird präsentiert von Speedo!

(19.08.2014) In Berlin steht für die Beckenschwimmer bei der Schwimm-EM 2014 heute der zweite Finaltag an. Unter anderem hoffen Steffen Deibler und die gemischte deutsche Lagenstaffel auf erste Medaillen für das DSV-Team. Wir berichten LIVE von den heutigen Finals der Schwimm-EM 2014:


FINALE 50m Schmetterling (m) - mit Steffen Deibler

Steffen Deibler hat zum Auftakt des zweiten Finaltags in Berlin die erste Medaille für die deutschen Beckenschwimmer deutlich verpasst. Über die 50m Schmetterling schlug der Hamburger nach 23,64 Sekunden nur als Achter an. Deibler war mit seiner Leistung alles andere als zufrieden. "Ich habe versucht so schnell zu schwimmen, wie es geht aber die Zeit ist schlecht", erklärte er nach dem Rennen.

Gold sicherten sich zeitgleich der Weißrusse Yauhen Tsurkin und Frankreichs Olympiasieger Florent Manaudou in 23,00 Sekunden. Kurios: Auch die beiden Athleten dahinter schlugen gleichzeitig an. Der Ukrainer Andriy Govorov und Großbritanniens Sprinthoffnung Ben Proud kamen in 23,21 Sekunden auf den geteilten dritten Platz.

Halbfinale 100m Freistil (w)

Im Halbfinale über die 100m Freistil schwamm Femke Heemskerk aus den Niederlanden in 53,66 Sekunden mit der Bestzeit ins Finale. Top-Favoritin Sarah Sjöström lieferte in 54,31 Sekunden eine kontrollierte Leistung ab. Die Schwedin hat heute noch das Finale über die 50m Schmetterling auf dem Plan stehen. 

FINALE 100m Rücken (m) - mit Jan-Philip Glania und Christian Diener

Jan-Philip Glania hat die erste Medaille für die deutschen Beckenschwimmer geholt! In 54,15 Sekunden schlug er hinter Chris Walker-Hebborn (53,32) aus Großbritannien und Jeremy Stravius aus Frankreich (53,64) als Dritter an. Direkt dahinter wurde DSV-Kollege Christian Diener in 54,23 Sekunden Vierter. Der Potsdamer war das Rennen beherzt angegangen und lag lange auf Medaillenkurs. Auf den letzten Metern musste er sich jedoch abfangen lassen.

FINALE 50m Schmetterling (w)

Keinen Weltrekord, aber sicheres Gold gab es für Sarah Sjöström über die 50m Schmetterling. In 24,98 Sekunden knackte sie erneut die 25-Sekunden-Marke. Silber ging dahinter an Jeanette Ottesen aus Dänemark (25,34), die im Kampf um Silber fünf Hundertstel vor der Britin Francesca Halsall anschlug.

FINALE 100m Brust (m) - mit Hendrik Feldwehr

Der erst 19-jährige Brite Adam Peaty hat über die 100m Brust der Herren in 58,96 Sekunden Gold geholt. Sein Team-Kollege Ross Murdoch wurde in 59,43 Sekunden Zweiter. Die Bronzemedaille ging in 59,61 Sekunden an Giedrius Titenis aus Litauen. Auf dem achten Platz schlug DSV-Schwimmer Hendrik Feldwehr in 1:01,02 Minuten an.

Halbfinale 100m Brust (w) - mit Vanessa Grimberg

Die Dänin Rikke Möller Pedersen schwamm in 1:06,34 Minuten mit der schnellsten Zeit ins Finale über die 100m Brust. Vanessa Grimberg landete über diese Strecke in 1:08.50 Minuten auf dem 15. Platz. Ihre Konzentration gilt jedoch den 200m Brust, deren Vorläufe morgen auf dem Plan stehen.

Halbfinale 200m Lagen (m) - mit Markus Deibler und Philip Heintz

Im ersten Halbfinale hat Markus Deibler als Schnellster eine Zeit von 1:59,43 Minuten vorgelegt. Im zweiten Semifinale war nicht nur der Ungar Laszlo Cseh in 1:58,00 Minuten schneller. Auch Philip Heintz schwamm in 1:58,17 Minuten noch schneller als Deibler. Damit liegen beide DSV-Schwimmer über diese Strecke auf Medaillenkurs.

FINALE 200m Rücken (w) - mit Jenny Mensing und Lisa Graf

Lisa Graf und Jenny Mensing haben über die 200m Rücken die Medaillenplätze verpasst. Graf kam in 2:10,64 auf den vierten Platz. Mensing wurde in enttäuschenden 2:11,77 Minuten nur Siebte.  Gold ging in 2:09,37 Minuten an die Spanierin Duane da Rocha Marce. Sie schlug 2,9 Zehntel vor der Britin Elizabeth Simmonds an. Die erst 15-Jährige Russin Daria Ustinova schwamm in 2:09,79 Minuten zu Bronze. Bitter hierbei: Mit ihrer bei den Deutschen Meisterschaften geschwommenen Saisonbestleistung von 2:09,25 Minuten hätte Mensing in diesem alles andere als schnellen Finale Gold geholt.

Halbfinale 200m Freistil (m) - mit Paul Biedermann und Clemens Rapp

Paul Biedermann schwimmt über die 200m Freistil auf Titelkurs in 1:46,69 Minuten lieferte er die schnellste Zeit des Halbfinals ab. Spannend hingegen machte es Mitfavorit Yannick Agnel. In 1:47,90 Minuten hatte er als Siebter nur vier Hunderstel Vorsprung vor dem neunten Platz. Clemens Rapp verpasste in 1:48,07 als Elfter das Finale.

FINALE 4x100m Lagen - mixed - mit der DSV-Staffel

Jenny Mensing, Marco Koch, Alexandra Wenk und Steffen Deibler haben über die 4x100m Lagen die Medaillen verpasst. In 3:47,61 Minuten kam das DSV-Team nur knapp hinter Russland (3:47,34) auf den Vierten Platz. Gold ging aus das Quartett aus Großbritannien, das in 3:44,02 Minuten einen neuen Weltrekord aufstellte. Auf den zweiten Platz schwamm die Staffel aus den Niederlanden (3:45,93).

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Bild: Alibek Käsler