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14. August 2014

(14.08.2014) Nächster Teil unseres Ausblicks auf die Beckenwettbewerbe der Schwimm-EM 2014 in Berlin. Wir nehmen Lage für Lage die Favoriten und die Chancen der DSV-Schwimmer unter die Lupe. Diesmal widmen wir uns den Rückenstrecken der Herren:


50m Rücken: Morozov greift als Rückenschwimmer an

(Finale am 21. August) Nicht nur über die kurzen Freistilstrecken sondern auch im Rückensprint zählt der Russe Vladimir Morozov zu den Top-Favoriten. Nach dem kurzfristigen EM-Verzicht des Weltranglistenersten Camille Lacourt aus Frankreich sind seine Chancen nun noch gestiegen. Konkurrenz kommt von Lacourts Team-Kollegen Jeremy Stravius. Im Kampf um die Medaillen sind auch die weiteren Schwimmer aus Russland sowie die Schwimmer aus Italien zu beachten.

Stark präsentierte sich zuletzt auch DSV-Newcomer Nic Graesser. Der Deutsche Meister könnte in Berlin erstmals unter die Marke von 25 Sekunden schwimmen und hätte damit sogar Außenseiterchancen auf die Medaillen.

100m Rücken: Stravius peilt EM-Titel an

(Finale am 19. August) Der WM-Dritte und Staffelweltmeister Jeremy Stravius startet als Favorit über die 100m Strecke. Den Titel will ihm der Brite Christopher Walker-Hebborn streitig machen. Dieser konnte zuletzt bei den Commonwealth Games mit der europäischen Jahresbestzeit glänzen, es bleibt jedoch abzuwarten, ob er diese Form mit nach Berlin bringen kann. Hinter den beiden wird das Feld eng. Mit einer mittleren bis hohen 53er Zeit könnte man sogar noch in den Kampf um die Medaillen eingreifen.
Aus dem Kreis der DSV-Schwimmer konnte sich lediglich Jan-Philip Glania für diese Strecke qualifizieren. Er wird seine Saisonbestleistung jedoch deutlich steigern müssen, um im EM-Finale mit dabei sein zu können.

200m Rücken: Glania mit Außenseiterchancen

(Finale am 23. August) Auch über die 200m Rücken muss man Jeremy Stravius auf der Rechnung haben, sollte er an den Start gehen. Unser Top-Favorit ist der polnische Titelverteidiger und Kurzbahn-Weltmeister Radislaw Kawecki, der auch in diesem Jahr schon Spitzenzeiten ablieferte. Zudem sollte man den Ungarn Peter Bernek beachten.
Aus den Reihen des DSV werden werden Jan-Philip Glania und Christian Diener über die 200 Rücken an den Start gehen. Sollte Glania noch eine Schippe drauflegen und vielleicht sogar in den Bereich seines Deutschen Rekordes kommen, wäre für ihn eine Medaille drin. Diener wird sich strecken müssen, um den Finaleinzug klarmachen zu können. Der Cottbuser präsentierte sich zuletzt jedoch vielversprechend in ansteigender Form.

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