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11. Juni 2014

(11.06.2014) Nur drei Tage nach dem Auftakt der Mare Nostrum Tour in Monaco macht der Tross der internationalen Spitzenschwimmer seit heute Vormittag in Canet-en-Roussillon halt. Die Mitglieder der deutsche Nationalmannschaft sind an der französisch-spanischen Grenze nicht am Start, sondern springen am Wochenende bei den Militärweltmeisterschaften in der Schweiz und bei einem internationalen Wettkampf in Rom ins Wasser.

Rund 500 Kilometer vom monegassischen Fürstenstaat entfernt gab es bereits am Vormittag einige spannende Rennen zu sehen. Die 50m Freistil der Herren hätten durchaus ein Olympiafinale sein können, denn mit Florent Manoudu, Anthony Ervin und Nathan Adrian waren gleich drei Olympiasieger am Start. Letztendlich entschied Adrian, 100m-Sieger von London, den Vorlauf in 22,16 Sekunden vor Teamkollege Ervin (22,27) und Manoudu (22,41) für sich.

Bei den Damen ging es über diese Distanz noch etwas enger zu. Arianna Vanderpool-Wallace von den Bahamas schlug zeitgleich mit Dänemarks Schwimmstar Jeanette Ottesen in 24,86 Sekunden an und nur 1/100 Sekunde später folgte Francesca Halsall aus Großbritannien, die zuvor über die 50m Rücken in 28,12 Sekunden zur Vorlaufbestzeit schwamm.

Auch die britischen Herren präsentierten sich in Person von Adam Peaty und Ross Murdoch stark. Die beiden Brustschwimmer schwammen über die 100m Distanz in 1:00,43- bzw. 1:00,48 bereits im Vorlauf genauso schnell wie DSV-Hoffnung Marco Koch bei seinem zweiten Platz von Monaco. 

Neben dem britischen Team sind auch die Russen und Japaner mit einer starken Truppe in Canet dabei. Der Olympia-Zweite Ryosuke Irie schwamm über 200m Rücken in 1:59,82 als Schnellster ins Finale und bei den Damen hatten über diese Strecke zwei 16-Jährige Russinnen die Nase vorn. Daria Ustinova, Juniorenweltrekordhalterin, entschied den Vorlauf in 2:10,95 Minuten vor Irina Prikhodko (2:14,77) für sich.