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15. Februar 2014

(15.02.2014) Auch am zweiten Wettkampftag gab es für die deutschen Schwimmer beim US Grand Prix in Orlando Grund zu jubeln. Zunächst holte Yannick Lebherz über die 100m Rücken Bronze. Später führte er die 4x200m Freistilstaffel zum Sieg.


DSV-Ass Yannick Lebherz fühlt sich wohl in den USA: Auch am zweiten Tag des Grand Prix Meetings in Orlando konnte er überzeugen und zwei weitere Medaillen erschwimmen. Über die 100m Rücken, für ihn eigentlich eine Nebenstrecke, schlug der Olympiateilnehmer in 55,96 Sekunden als Dritter an.

Dabei musste er nur dem russischen WM-Medaillengewinner Arkady Vyatchanin (54,07) und dem japanischen Ex-Weltmeister Junya Koga (55,64) den Vortritt lassen. Zudem schwamm Lebherz' Potsdamer Team-Kollege Carl-Louis Schwarz in 56,21 Sekunden auf Platz vier.

Schwarz und Lebherz durften später auch gemeinsam auf dem Podium Platz nehmen: Über die 4x200m Freistil schwammen sie an der Seite von Maximilian Bock und Franz Müller in 7:42,19 Minuten zum Sieg und verwiesen dabei Team aus Mexiko und Kolumbien auf die weiteren Podestplätze.

Die deutschen Schwimmer konnte damit bei dem Meeting bisher vier Medaillen holen. Bereits am ersten Wettkampftag hatte Lebherz die 200m Freistil für sich entschieden und auch die Potsdamer Staffel über die 4x100m Freistil war in Orlando nicht zu schlagen.

In den weiteren Finals des zweiten Wettkampftages konnte Maximilan Bock über die 400m Freistil in 3:58,47 Minuten auf den fünften Platz schwimmen. Der Sieg ging hier an den kanadischen Olympiamedaillengewinner Ryan Cochrane (3:49,83).

In den B-Finals gab es einen 15. Platz für Klemens Degenhardt (2:23,73) über die 200m Brust sowie einen 16. Platz für Eileen Diener (1:04,62) über die 100m Rücken. Zudem schwamm Yannick Lebherz über die 50m Freistil in 23,52 Sekunden auf den 15.-Rang der Gesamtabrechnung.

Insgesamt waren es vor allem die internationalen Gäste, die am zweiten Wettkampftag in Orlando das Geschehen bestimmten. Die US-Amerikanischen Hausherren konnten nur drei von zehn Einzelstrecken für sich entscheiden. Über die 200m Schmetterling holten die Ungarn Katinka Hosszu (2:08,47) und David Verraszto (1:59,59) die Siege.

Im Duell der brasilianischen Top-Sprinter hatte Bruno Fratus über die 50m Freistil in 22,00 Sekunden die Nase vorn gegen Olympiasieger Cesar Cielo, der in 22,15 Sekunden als Zweiter anschlug. Bei den Damen holte Arianna Vanderpool-Wallace von den Bahamas in 25,55 Sekunden Gold über diese Strecke.

Weitere Siege gab es für die Britin Elizabeth Simmonds (100m Rücken - 1:01,26) sowie die US-Schwimmer Chloe Sutton (400m Freistil - 4:10,11), Sean Mahoney (200m Brust - 2:14,03) und Micah Lawrence (200m Brust - 2:25,97).

Aufatmen dürfen auch die Fans von US-Star Ryan Lochte. Der Olympiasieger ist nach Problemen mit der Flugverbindung mittlerweile in Orlando eingetroffen. Nachdem er die ersten zwei Wettkampftage verpasst hatte, wird er so zumindest am heutigen letzten Tag des Meetings sein Comeback nach mehrmonatiger Verletzungspause geben können.

Links zum US Grand Prix in Orlando: