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11. August 2013

(11.08.2013) Kann das Berliner Becken auch heute seinem Ruf als "Rekordfabrik" gerecht werden. Gestern purzelten die Bestmarken, heute konnte die Ungarin Katinka Hosszu bereits im Vorlauf einen neuen Weltrekord schwimmen. Damit auch die Fans daheim nichts verpassen, berichten wir LIVE aus Berlin.


Wir berichten LIVE vom Weltcup in Berlin. Dieser Beitrag wird stets mit den aktuellen Ereignissen aktualisiert.

14:51 Uhr: Auch heute gehen die Rekordjäger beim Weltcup in Berlin ins Becken. Bereits zwei Weltrekorde sowie mehrere Europarekorde und Deutsche Rekorde wurden bereits geknackt.

1500m Freistil - männlich

15:03 Uhr: Die schnellsten Herren über die 1500m Freistil sind im Becken. Mit dabei ist unter anderem Kurzbahn-Weltmeister Gregorio Paltrinieri aus Italien.

15:18 Uhr: Wie erwartet hat sich der Italiener Gregorio Paltrinieri den Sieg über die 1500m Freistil geholt. Dabei verfehlte er in 14:30,74 Minuten seinen in Eindhoven aufgestellten Weltcup-Rekord um gut drei Sekunden. Silber geht an Gergo Kis aus Ungarn (14:34,69). Auf den dritten Platz kommt Filip Zaborowski aus Polen in 14:36,41 Minuten. DSV-Athleten waren hier nicht am Start.

400m Lagen - weiblich:

15:25 Uhr: Rekordjägerin Katinka Hosszu schlägt wieder zu: Über die 400m Lagen schwamm sie in 4:20,85 Minuten einen weiteren Weltrekord. Insgesamt war dies bereits ihre sechste Bestmarke in nur fünf Tage. Sie unterbot die alte Bestmarke der US-Amerikanerin Julia Smit um 19 Hundertstel. Auch Silber und Bronze gehen nach Ungarn.

Annika Bruhn und Kathrin Demler kommen auf die Plätze sechs und sieben.

100m Freistil - weiblich:

15:29 Uhr: Die Niederländerin Ranomi Kromowidjojo siegt in 51,28 Sekunden. Silber holt ihre Team-Kollegin Femke Heemskerk vor der Kanadierin Sandrine Mainville.

200m Freistil - männlich:

15:33 Uhr: Olympiasieger Yannick Agnel kann über die 200m Freistil in 1:41,26 Minuten dank einer starken letzten Bahn knapp US-Schwimmer Conor Dwyer um vier Hundertstel hinter sich halten. Bronze geht an den Polen Pawel Korzeniowski in 1:42,84 Minuten. Dimitri Colupaev wird Sechster. Robin Backhaus schlägt auf Platz acht an.

50m Brust weiblich:

15:37 Uhr: Caroline Ruhnau sorgt für die erste DSV-Medaille am heutigen Tag. Über die 50m Brust schwimmt sie in 30,14 Sekunden auf Platz drei. Dorothea Brandt kommt knapp dahinter in 30,35 Sekunden auf den vierten Platz. Theresa Michalak wurde in 31,12 Sekunden Achte.

Der Sieg ging wie bereits in Eindhoven an die Jamaikanerin Alia Atkinson (29,31) vor Dänen-Star Rikke Möller Pedersen (30,00).

100m Brust - männlich:

15:41 Uhr: DEUTSCHER REKORD von Marco Koch: Über die 100m Brust schwamm er in 57,38 Sekunden eine neue nationale Bestmarke. Er unterbot damit die alte Bestmarke, die er im Jahr 2009 noch im Hightech-Anzug aufgestellt hatte, um 1,4 Zehntelsekunden. "Der Deutsche Rekord zeigt, dass der Weltcup einen hohen sportlichen Stellenwert hat. Alle Deutschen waren hier gut", so Koch, für den dies zu Bronze hinter dem Italiener Fabio Scozzoli und Daniel Gyurta aus Ungarn reichte.

DSV-Kollege Hendrik Feldwehr wurde Fünfter. Erik Steinhagen kam auf den achten Rang.

100m Schmetterling - männlich:

15:44 Uhr: Und die nächste Bronzemedaille für die DSV-Schwimmer: Steffen Deibler schwimmt über die 100m Schmetterling in 49,72 Sekunden auf den dritten Platz. "Das ist eine starke Zeit, da gibt es nichts zu meckern", erklärte Deibler nach dem Rennen. Den Sieg holte sich hier Tom Shields aus den USA in 49,01 Sekunden vor Weltmeister Chad le Clos (49,48).

100m Rücken - weiblich:

15:49 Uhr: Aya Terakawa aus Japan ist über die 100m Rücken in 56,10 Sekunden nicht zu schlagen. Silber für Emily Seebohm, Bronze geht an Simona Baumrtova. DSV-Schwimmerinnen waren nicht im Finale.

50m Rücken - männlich:

15:53 Uhr: Robert Hurley aus Australien siegt in 23,20 Sekunden vor dem russischen Sprintstar Vlad Morozov und Aussie Mitch Larkin. Auch in diesem Endlauf war kein DSV-Athlet am Start.

200m Schmetterling - weiblich:

16:12 Uhr: Nächster Streich von Katinka Hosszu: Über die 200m Schmetterling holte sie sich quasi im Vorbeischwimmen in 2:03,36 die Goldmedaille.

DEUTSCHER REKORD von Franziska Hentke in 2:04,33 Minuten. Die Hallenserin unterbot damit den alten von ihr selbst gehaltenen nationalen Rekord um 0,23 Sekunden. Für die Medaillen reichte dies jedoch nicht. Hentke kam damit auf den vierten Platz.

200m Lagen - männlich:

16:18 Uhr: Und der nächste Rekord: Markus Deibler verbessert über die 200m Lagen in 1:53,24 Sekunden seinen DEUTSCHEN REKORD um eine Hundertstelsekunde. Damit landet er auf dem fünften Rang. Den Sieg holte sich der Weltcup-Gesamtsieger des Jahres 2012, Kenneth To aus Australienm, in 1:52,01 Minuten. Die weiteren Podestplätze gingen an Chad le Clos und Daiya Seto. Dimitri Colupaev wurde Achter.

400m Freistil - weiblich:

16:24 Uhr: WELTREKORD Mireia Belmonte holt sich den nächsten Weltrekord: Über die 400m Freistil schwamm die Spanierin in 3:54,52 Minuten um 3,3 Zehntel unter die alte Bestmarke der Französin Camille Muffat. "Ich hatte nicht erwartet so schnell auf den 400m zu sein, da ich mich eigentlich auf die 800m konzentriert hatte. Mit dem Preisgeld gehe ich nun in Barcelona shoppen", erklärte Belmonte nach dem Rennen. Gestern hatte sie bereits mit einem Weltrekord über die 800m Freistil glänzen können und hier als erste Frau überhaupt die Marke von acht Minuten geknackt.

50m Freistil - männlich:

16:29 Uhr: Steffen Deibler schwimmt über die 50m Freistil in 21,04 Sekunden zur Bronzemedaille. Er musste sich dabei lediglich dem südafrikanischen Weltrekordhalter Roland Schoeman (20,86) und Vlad Morozov (21,00) aus Russland geschlagen geben.

200m Brust weiblich:

16:41: EUROPAREKORD: Einen neuen Europarekord konnte die Dänin Rikke Möller Pedersen aufstellen. Sie schwamm über die 200m Brust in 2:15,93 Minuten als erste Europäerin unter die Marke von 2:16 Minuten. DSV-Athletin Julia Willers wurde hier in 2:30,93 Minuten Sechste.

100m Lagen weiblich:

16:46 Uhr: Knapp daneben: Katinka Hosszu verfehlt über die 100m Lagen in 57,74 Sekunden ihren Weltrekord um 2,9 Zehntel. Bitter für Theresa Michalak: Die Hallenserin hätte ihren Deutschen Rekord unterboten, wurde jedoch disqualifiziert.

200m Rücken - männlich:

16:52 Uhr: Über die 200m Rücken schwimmt der Pole Radolsaw Kawecki in 1:47,63 Minuten zum Sieg und schlägt damit den Olympiasieger Tyler Clary. Bronze holt sich der Japaner Ryosuke Irie.

50m Schmetterling - weiblich:

16:55 Uhr: Überraschung: Die Dänin Jeanette Ottesen Gray wird disqualifiziert. Sie hätte Gold geholt. Stattdessen geht der Sieg an Ilaria Bianchi aus Italien.

17:03 Uhr: Zur Zeit laufen Siegerehrungen. Es steht noch das Finale über die 4x50m Freistil mixed auf dem Plan.

4x50m Lagen mixed

17:12 Uhr: Das DSV-Team holt Silber über die 4x50m Freistil in der Mixedstaffel. In 1:31,35 Minuten mussten sich Dorothea Brandt, Steffen und Markus Deibler sowie Theresa Michalak lediglich dem Team aus den Niederlanden um Olympiasiegerin Ranomi Kromowidjojo geschlagen geben.

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