Bei der ersten Station des Freiwasser-Weltcups in Cancún (Mexiko) gelang es Florian Wellbrock nach seinem gestrigen Sieg über die 10km, auch das 3km Knock-Out Rennen zu gewinnen.
Im zweiten von zwei Vorläufen über die 1500m qualifizierte sich der Magdeburger als Fünfter für das Halbfinale über 1000m. Dort schwamm er als Dritter sicher in den Endlauf über die 500m lange Strecke. Diesen gewann er schlussendlich mit einer Sekunde Vorsprung vor dem Ungarn David Betlehem und dem Franzosen Marc-Antoine Olivier. Sein Teamkollege Oliver Klemet hatte sich ebenfalls für die zweite Runde qualifiziert, schied dort dann aber auf Rang 19 aus.
Nach einem engen Halbfinale bei den Damen gelang sowohl Jeannette Spiwoks als auch Lea Boy sich für die finale Runde über die 500m zu qualifizieren. Spiwoks hatte auf Platz acht den Einzug in den Endlauf geschafft. Nur fünf Zehntel hinter ihr kam Lea Boy ins Ziel, die sich als Zehnte den letzten Startplatz fürs Finale sicherte. Die Amerikanerin Becca Mann, die als Elfte ausschied, war lediglich eine Zehntel langsamer als Boy. Im letzten Rennen über die 500m schwamm Boy auf Platz fünf nach vorne und war damit neun Sekunden hinter der Siegerin Moesha Johnson aus Australien im Ziel. Spiwoks konnte dem Feld nicht ganz folgen und beendet ihr Rennen als Zehnte. Platz zwei belegte die Japanerin Ichika Kajimoto vor Lisa Pou aus Monaco auf Rang drei.
Bild: World Aquatics