Der nächste Weltrekord der diesjährigen Kurzbahn-Saison ist gefallen! Über die 50m Freistil verbesserte Gretchen Walsh ihre eigene Bestmarke der Kurzbahn-WM vor zwei Jahren um acht Hundertstelsekunden und bleibt in 22,75 Sekunden die schnellste Frau aller Zeiten.
Im Rahmen eines zweitägigen Testwettkampfes an der University of Virginia, der ein hochkarätiges Starterfeld inklusive 23 Olympioniken anzog, sorgte Walsh zwar für den einzigen Weltrekordstreich – das Event hatte aber nichtsdestotrotz zahlreiche weitere Glanzleistungen zu bieten. So schmetterte Gretchen Walsh über die 100m Schmetterling in 53,04 Sekunden zur drittschnellsten Zeit in der Geschichte und entschied auch die 50m Schmetterling in starken 24,02 Sekunden souverän für sich.
Mit der ebenfalls drittschnellsten je geschwommenen Zeit begeisterte wieder einmal Katie Ledecky, die vor allem über die 1500m Freistil (15:15,91) schnell unterwegs war. In Weltrekordnähe schwammen zudem zwei weitere Duos: Über die 100m Freistil sprintete die amtierende Weltrekordhalterin Kate Douglass in 50,20 Sekunden bis auf 27 Hundertstel an ihre Bestmarke heran, während Gretchen Walsh in 50,32 Sekunden ebenfalls eine weitere Weltklassezeit ins Becken setzte. Über die 50m Rücken blieben Claire Curzan und Katharine Berkhoff gemeinsam in 25,43 Sekunden ebenso nur zwei Zehntel über dem Weltrekord.
In Virginia mit dabei war auch der deutsche EM-Teilnehmer Maurice Grabowski, der aktuell in North Carolina trainiert. Grabowski verpasste zwar eine Top Drei Platzierung, zeigte aber über 100m Schmetterling (53,58), 100m Lagen (54,65), 100m Freistil (48,63), 50m Schmetterling (23,09) und 50m Freistil (21,75) vielversprechende Leistungen.
Die wichtigsten Links zum Thema:
- Veranstaltungswebsite
- Ergebnisse Session 1
- Ergebnisse Session 2
- Ergebnisse Session 3 (noch nicht kostenfrei veröffentlicht)
Bild: Archiv / Arena