Mit der College Swimming League (CSL) wurde in dieser Saison eine neue Schwimmliga im US-College-Sport eingeführt. Die ersten drei Matches haben bereits stattgefunden. Mit dabei waren unter anderem die deutschen Schwimmer Cornelius Jahn, Ole Eidam, Finn Wendland, Lukas Fritzke und Sascha Macht.
Das Wettkampfformat CSL verbindet neuere Aspekte wie Skins Races in Staffelwettbewerbe sowie bewährte Streckencluster. Besonders ist außerdem, dass das erste Mal Frauen und Männer gemeinsam für ihre Uni an den Start gehen. Im regulären Collegebetrieb werden Wettkämpfe stets nach Geschlechtern getrennt gewertet. Die Gründer Robert Kent und Kyle Sockwell versprechen sich von der neuen College Schwimmliga hochqualitative Wettbewerbe für die Studierenden sowie ein attraktives Zuschauerformat für das Publikum.
Insgesamt zwölf Teams aus der NCAA nehmen im ersten Jahr an den Wettkämpfen teil. Vertreten sind die Mannschaften der Universität von Virginia, Indiana, Stanford, NC State, California, Louisville, Ohio State, Michigan, Auburn, Alabama, Georgia und Tennessee.
Die Wettbewerbe werden über sechs einzelne Matches ausgetragen. Jedes Team geht in zwei dieser sechs Matches an den Start, sodass immer vier Teams aufeinandertreffen. Gewinnt man ein Match, erhält man vier Punkte. Für den zweiten Platz gibt es drei, den dritten zwei und den vierten einen Punkt. Belegt man nach seinen zwei Matches einen der ersten drei Gesamtplätze, qualifiziert man sich für den finalen Wettkampf. Platz vier bis sieben treten nochmals in einem Wild Card Match gegeneinander an, während Platz acht bis zwölf der Gesamtwertung direkt ausscheiden. Die Ohio State University mit Cornelius Jahn ist nach zwei Matches mit nur insgesamt zwei Ligapunkten bereits vorzeitig aus dem Rennen um das Finale. Die Championship, der Höhepunkt der CSL, finden am 6. November in Indianapolis statt.
„Zeiten waren egal. Es ging darum, wie das Team auftritt. Es kommt sonst im College auch nie vor, dass Männer- und Frauenteams zusammen gewertet werden, aber hier war das eben der Fall. Das ist auch etwas komplett Neues fürs College Schwimmen. Es ging einfach darum, dass wir füreinander da sind, dass immer Leute in der Box sind, anfeuern und das Beste aus uns rausholen, was möglich ist“, sagt Cornelius Jahn gegenüber dem Swimcast. Das gesamte Interview kann hier angehört werden: Interviewfolge mit Cornelius Jahn
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