01. Oktober 2026

Zum Auftakt der Weltcup Serie in Baku, Aserbaidschan, hat der Weltrekordhalter Cameron McEvoy über die 50m Freistil einen neuen Weltcup- und Ozeanien Rekord aufgestellt. In 20,22 Sekunden unterbot er die bisherige World Series Bestmarke des Kanadiers Josh Liendo aus dem Jahr 2025 um neun Hundertstel.

Der Australier, der Anfang des Jahres den Weltrekord über die 50m Freistil auf der Langbahn auf 20,88 Sekunden verbessert hatte, gewann seine Paradestrecke mit nur vier Hundertstel Vorsprung. Der Russe Egor Kornev sprintete in 20,26 Sekunden durchs Becken und musste sich dem Olympiasieger von Paris nur ganz knapp geschlagen geben. Er belegte damit vor dem drittplatzierten Niederländer Sean Niewold (20,82 Sekunden) Platz zwei. 

Auf der gleichen Strecke gelang es auch Siobhan Haughey aus Honkong einen neuen Rekord aufzustellen. In 23,48 Sekunden war sie die bisher schnellste asiatische Schwimmerin auf der kurzen Sprintstrecke und stellte somit eine neuen Kontinentalbestmarke auf. Nur die Polin Katarzyna Wasick war noch schneller und siegte in 23,40 Sekunden. Die deutsche Schwimmerin Maya Tobehn, die ebenfalls über die 50m Freistil im Wasser war, schwamm in neuer persönlicher Bestzeit von 24,98 Sekunden auf Platz 14.

Für einen weiteren Asienrekord sorgte die Chinesin Yu Yiting über die 100m Lagen. Zwar musste sie sich am Ende mit weniger als zwei Zehntel Rückstand auf Platz eins mit der bronzenen Medaille zufriedengeben, schwamm dafür aber in 56,99 Sekunden ebenfalls einen neuen asiatischen Rekord. Vor ihr landete mit knappem Vorsprung die Niederländerin Marrit Steenbergen, die nach 56,82 Sekunden die 100m Lagen gewinnen konnte. Für Steenbergen war es bereits der zweite Sieg des Tages. Über die 50m Rücken hatte sie in 25,75 Sekunden mit fast einer Sekunde Vorsprung vor der Zweitplatzierten das Rennen für sich entschieden.  Auch bei den Herren wurde die Podestplätze über die 100m Lagen innerhalb von nur drei Hundertstelsekunden vergeben. Am Ende hatte Luke Barr in 51,57 Sekunden als Erster seine Hand an der Wand. Mit gerade einmal einer Hundertstel Rückstand (51,58 Sekunden) belegte der Amerikaner Shaine Casas Platz zwei. Wiederrum nur zwei Hundertstel hinter ihm schwamm der Südafrikaner Pieter Coetze auf Platz drei. Coetze gewann damit ebenfalls bereits seine zweite Medaille des Weltcups. Er hatte über die 200m Rücken in 1:49,64 Minuten den ersten Platz belegt.

Die weiteren Siege gingen an:

  • 400m Freistil (w): Freya Colbert (Großbritannien) in 3:59,91 Minuten
  • 400m Freistil (m): Carson Foster (USA) in 3:36,07 Minuten
  • 200m Schmetterling (w): Mohan Chang (China) in 2:04,15 Minuten
  • 100m Schmetterling (m): Juner Chen (China) in 49,70 Sekunden
  • 200m Brust (w): Evgeniia Chikunova (Russland) in 2:17,20 Minuten
  • 100m Brust (m): Kirill Prigoda (Russland) in 56,08 Sekunden

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Bild: World Aquatics