28. September 2026

Bei den Opera Swim Classics, die am Wochenende in der Schwimmoper in Wuppertal stattgefunden haben, konnten unter anderem die Sprint Spezialisten ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen. In der 25m Challenge, die über Achtel-, Viertel- und Halbfinale bis zum Endlauf ausgetragen wird, schwammen Niclas Keilmann und Kenzo Simons gleich mehrmals unter der 10-Sekunden Marke.

Im Finale schlug der für die SG Frankfurt startende Keilmann knappe vier Hundertstel vor dem Niederlänger Simons an und setzte sich in 9,85 Sekunden im eins gegen eins gegen seinen sechs Jahre älteren Konkurrenten durch.

Bereits im Halbfinale war der DM Finalist in 9,98 Sekunden unter der magischen Zehn geblieben. Simons hingegen war seit der zweiten Runde, dem Achtelfinale, immer unter zehn Sekunden gesprintet. Am Ende reichte seine schnellste Zeit von 9,89 Sekunden aber nicht, um den Frankfurter zu schlagen. Der 25-Jährige vom Team Niederlande gewann aber die 50m Schmetterling (23,68 Sekunden) und die 50m Freistil (21,87 Sekunden).

Bei den Damen bestand bereits das Halbfinale ausschließlich aus niederländischen Schwimmerinnen. Am Ende setzte sich Valerie van Roon vor ihrer Teamkollegin Milou van Wijk (11,31 Sekunden) durch. Die Siegerzeit von 11,22 Sekunden, mit der van Roon auf Platz eins schwamm, war auch die schnellste Zeit im Damenfeld.

Den Medaillenspiegel gewann bei ihrem Heimwettkampf die SG Bayer mit 27 Goldmedaillen mit deutlichem Vorsprung. Dabei musste das Team aus Wuppertal auf Larus Thiel verzichten, der im Vorjahr noch fleißig zur Ausbeute des Ausrichters beigetragen hatte. Der 18-Jährige ging dieses Mal jedoch für die SG Essen auf Medaillenjagd und startete über die kurzen Freistil, Schmetterling und Brust Strecken. Auch in der 25m Freistil Challenge war der Sprinter im Wasser. Mit seiner schnellsten Zeit von 10,07 Sekunden blieb er nur knapp über der 10-Sekunden-Marke und schied auf Platz drei im Halbfinale aus.

Auf den dritten Platz über diese kurze Strecke sprintete der deutsche Rekordhalter Josha Salchow in 22,16 Sekunden. Der Schwimmer vom SV Nikar Heidelberg war insgesamt 15-mal im Wasser zu sehen gewesen. Seine Paradestrecke (48,33 Sekunden), die 100m Freistil, sowie die 100m Schmetterling (52,55 Sekunden) sahen den 27-Jährige ganz oben auf dem Podest.

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Bild: Archivbild