27. September 2026

Über die 10km der Damen beim Freiwasser Europacup in Ražanac, Kroatien, gingen Platz zwei und drei an Fabienne Wenske und Julia Ackermann. Nur die Polin Klaudia Tarasiewicz war nach 2:02:26,23 Stunden knapp vor den beiden deutschen Schwimmerinnen im Ziel und belegte damit den ersten Platz.

Die für den SV Nikar Heidelberg startende Fabienne Wenske hatte vor drei Wochen beim Europacup in Tenero, Schweiz, die Podestplätze als Vierte noch knapp verpasst. Umso mehr freute sie sich, über ihre gewonnene Medaille: „Es ist sehr schön, dass es heute endlich mit dem Podium geklappt hat. Das habe ich mir sehr gewünscht nach mehreren vierten Plätzen zuvor“. Auch bei den Europameisterschaften in Paris hatte Wenske aufgrund einer Magenerkrankung ihren Start absagen müssen. Für die Weltmeisterschaften in Budapest, Ungarn, im Juli 2027 möchte sie aber wieder qualifizieren.

Durch die Disqualifikation einer ungarischen Schwimmerin rutschte die Chemnitzerin Julia Ackermann vom unglücklichen vierten auf den dritten Platz vor und konnte sich nach 2:02:30,41 Stunden über die Bronzemedaille freuen. Die 19-Jährige, die mit Isabel Gose, Florian Wellbrock und Oliver Klemet in Paris Staffel-Europameisterin geworden und zu JEM-Gold im Knock-Out Sprint geschwommen war, gewann damit auch die Nachwuchswertung.

Dies gelang auch dem Wiesbadener Diego Heinze, der im Herren Rennen in 1:52:56,10 Stunden Platz sieben, in der Juniorenwertung hingegen Platz eins belegte. Platz acht und neun in der offenen Wertung, aber auch Platz zwei und drei in der Juniorenwertung gingen an Mika Kovacs und Moritz Erkmann. Die Elite Wertung gewann der Italiener Dario Verani (1:52:19,51 Stunden), der von einer Disqualifikation des Weltcupsiegers und Europameisters Dávid Betlehem aus Ungarn profitierte.

Die beste deutsche Platzierung bei den Herren sicherte sich Simon Reinke (1:52:53,78 Stunden) als sechst schnellster Schwimmer. Luisa Rumler (Platz 5), Melina Nitschke (Platz 6), Lukas Steuter (Platz 11), Mattheo Strassburger (Platz 12) und Simon Brugger (Platz 14) komplementierten das deutsche Team.

Ergebnisse des Europacups

 

Bild: European Aquatics