Zum Auftakt der 169. Asien Spiele, die vom 20. – 25. September im Tokyo Aquatics Center ausgetragen werden, sorgte das chinesische Team am ersten Wettkampftag für vier „Game Records“ und sechs Titel bei sieben Medaillenentscheidungen. Das Team China brachte sich damit in die beste Position, ihren ersten Platz im Medaillenspielgel von den vorausgegangenen Spielen 2023 zu wiederholen. Dort holten sie insgesamt 62 Medaillen, davon 30 Goldenen.
Besonders eng war das Rennen der Herren über die 100m Freistil. Der chinesische Weltrekordhalter Pan Zhanle gewann dank der schnellsten zweiten Bahn am Ende in 47,61 Sekunden. Dabei lies er den Koreaner Kim Youngbeom (47,65 Sekunden), der die ersten 50m als Schnellster gewendet war, gerade einmal vier Hundertstel hinter sich. Auch der ebenfalls für Korea startende Hwang Sunwoo war in 47,79 Sekunden unmittelbar nach Zhanle im Ziel und sicherte sich damit die bronzene Medaille.
Bei den Damen ging jede Finalentscheidung an eine Schwimmerin aus China. Den Auftakt machte die erst 13–jährige Yu Zidi über die 200m Schmetterling. Sie schwamm in 2:05,08 Minuten mit neuem Veranstaltungsrekord zur Goldmedaille und unterbot ihre persönliche Bestzeit um mehr als eine halbe Sekunde. Sie ist nun die 14.-schnellste Schwimmerin jemals über diese Strecke. Platz zwei belegte die Chinesin Chang Mohan (2:08,44 Minuten) und Platz drei die Japanerin Misa Okuzono (2:09,67 Minuten).
Auch über die 50m Brust der Damen gewann mit Tang Qianting eine chinesische Sportlerin in neuem Games Record in 29,45 Sekunden. Neben ihr blieb auch die zweitplatzierte Japanerin Satomi Suzuki in 29,91 Sekunden unter den 30-Sekunden. Die 35–jährige schwamm damit das erste Mal in ihrer Karriere und als erste japanische Schwimmerin jemals unter dieser Marke und setzte damit einen neuen japanischen Rekord. In 30,24 Sekunden schwamm die Chinesin Yang Chang auf den Bronze Rang.
Einzig die 200m Lagen der Herren wurden nicht von einem chinesischen Schwimmer gewonnen. Der Japaner Tomoyuki Matsushita gewann dieses Rennen in 1:55,30 Minuten. Nur sechs Hundertstel nach ihm war sein Teamkollege Yumeki Kojima im Ziel, der in 1:55,36 Minuten zwar ganz knapp „nur“ auf den Silberrang schwamm, aber den bestehenden Junioren Weltrekord von Mikhail Shcherbakov um acht Zehntel unterbot und damit eine neue Weltbestmarke im Juniorenbereich setzte. Das Podium komplementierte der Chinese Wang Shun in 1:57,14 Minuten.
Die weiteren Siege gingen an:
- 1500m Freistil (w): Li Bingjie (CHN) in 15:53,52 Minuten
- 100m Rücken (m): Xu Jiayu (CHN) in 51,98 Sekunden und neuem Games Record
- 4x 100m Freistil Staffel (w): China in 3:33,10 und neuem Games Record
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