Am dritten Tag der Junioren Weltmeisterschaft im Freiwasser fanden die 3km Knockout Sprints statt. Im Gegensatz zur Europameisterschaft starteten die zwanzig schnellsten SchwimmerInnen aus zwei Vorläufen in einem Halbfinale - anstatt in zwei getrennten Halbfinalläufen mit je zehn SchwimmerInnen wie es bei der JEM üblich war. Über die finalen 500m qualifizierten sich schlussendlich die zehn schnellsten SchwimmerInnen des Halbfinals.
Bei den Herren ging der Sieg wie bereits bei der JEM an den Franzosen Ethan Parker. Nachdem sich Parker in Ungarn noch gegen den deutschen Schwimmer Johannes Liebmann durchsetzen konnte, der dort den zweiten Platz belegt hatte, waren es diesmal der Grieche Vasileios Kakoulakis und der Ungar Mate Karpati, die der Franzose in die Schranken wies.
Damit ist Parker nach seinem unglücklichen vierten Platz über die 10km nun sowohl Welt- als auch Europameister der Junioren im 3km Knockout Sprint. Für Karpati, der in Santa Fe bereits Gold über die 10km geholt hatte, war es seine zweite Einzelmedaille der Wettkämpfe. Außerdem hatte er bereits bei der JEM die bronzene Medaille im Knockout Sprint gewinnen können, während Kakoulakis dort noch auf dem vierten Platz geschwommen war.
Bei den Damen gelang es der erst 16 – jährigen Amerikanerin Brinkleigh Hansen sich gegen unter anderem drei Jahre ältere Schwimmerinnen durchzusetzen und die Goldmedaille und den Weltmeistertitel zu gewinnen. Nachdem sie sowohl ihren Vorlauf als auch das Halbfinale gewonnen hatte, konnte sie im Ziel die Russin Kseniia Misharina um eine Zehntel hinter sich lassen und im Anschlag das Rennen für sich entscheiden.
Über die 7,5km waren Hansen und Misharina bereits gegeneinander angetreten. Dort hatte noch die russische Athletin das bessere Ende für sich und gewann über diese Distanz. Auf Platz drei im Knockout Sprint konnten die Japanerin Sachika Kajimoto und Alex Siegel aus den USA einen doppelten Triumph feiern. Nachdem sich Kajimoto ganz knapp auf dem zehnten Platz ins Finale gerettet hatte, schwamm sie über die 500m zeitgleich mit der Amerikanerin ins Ziel, sodass sie sich den 3. Platz und die bronzene Medaille teilten. Für beide Schwimmerinnen war es die erste Medaille dieser Weltmeisterschaften.
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