05. September 2026

Am zweiten Tag der Junioren-Weltmeisterschaft im Freiwasser in Santa Fe wurden die Entscheidungen über die 7,5km Strecke der Jahrgänge 2010 und 2009 sowie die 5km der Jahrgänge 2011 und 2012 ausgetragen.

Besonders spannend war das Rennen der Herren über die 7,5km. Beim Sieg des Ungarn Balint Kreisz, der nach 1:23:26.00 Stunden im Ziel war und bereits Junioren Europameister über diese Strecke geworden war, trennten Platz zwei und Platz vier lediglich zwei Zehntelsekunden. Das beste Ende hatte der Ungar Armand Attila Marosszeki, der sich auf den Silberrang schwamm und so für das ungarische Team wie auch bereits bei der JEM einen Doppelsieg erzielte. Platz drei ging an Bo Ling Su aus Taiwan, der seine Hand ganz knapp vor dem Griechen Konstantinos Chourdakis an der Anschlagmatte hatte und sich damit die bronzene Medaille sichern konnte.

Ähnlich knapp war auch der Kampf um Platz zwei und drei bei den Damen über die 7,5km. Auch hier waren es gerade einmal fünf Zehntel, die für Brinkleigh Hansen aus den USA für den Silberrang reichten. Die Australierin Olivia Galea kam knapp hinter der Amerikanerin als Dritte ins Ziel. Schnellste Schwimmerin über diese Distanz war die Russin Kseniia Misharina, die nach 1:29:22,50 Sekunden gute drei Sekunden Vorsprung vor ihren Verfolgerinnen hatte.

Auch die 5km der Damen und Herren wurden von russischen AthletInnen gewonnen. Den beiden Schwimmerinnen Kira Guseva und Anastasiia Siniakova gelang dabei sogar ein Doppelsieg für das russische Team, womit sie ihre Ergebnisse von der JEM auch bei der Weltmeisterschaft wiederholen konnten. Während Guseva als einzige Schwimmerin unter einer Stunde blieb, war Siniakova auch nur wenige Zehntel vor der Drittplatzierten Argentinierin Sofia Ovalles nach 1:00:37.30 Stunden im Ziel.

Bei den Herren gewann Alan Nosov aus Russland nach 55:59.40 Minuten die Goldmedaille und den Weltmeistertitel über die 5km. Bei der Europameisterschaft in Ungarn war er bereits Zweiter über diese Strecke geworden. Silber ging an den Amerikaner Sawyer Hansen und Bronze an Ibrahim Burhan aus der Türkei.

 

Bild: Archivbild