04. September 2026

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Die ersten Entscheidungen bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Freiwasser in Santa Fe, Argentinien, sind gefallen. Über die 10km der Herren entwickelte sich ein spannendes Rennen, bei dem sich bis zum Ende kein Athlet weit vom Feld absetzen konnte.

Erst auf der letzten von sechs geschwommenen Runden gelang es dem Ungarn Mate Karpati sich von seinen Verfolgern zu lösen und mit einer schnellen letzten Runde fünf Sekunden zwischen sich und den Zweitplatzierten zu reißen. In 1:46:46.30 Stunden kürte sich Karpati zum Juniorenweltmeister.

Auf den Silberrang schwamm der Amerikaner Colin Jacobs, der in der letzten Runde von Platz sieben auf Platz zwei vorschwamm und in 1:46:51.70 Stunden als Zweiter im Ziel war. Das Podest wurde komplementiert vom Brasilianer Arthur Aguiar, der nach 1:46:53.30 Stunden weniger als eine Sekunde Vorsprung vor dem Viertplatzierten Franzosen Ethan Parker hatte. Parker, der bei der JEM Bronze über die 10km gewonnen hatte, war der einzige Schwimmer, der dem Tempo der ersten drei Schwimmer in der letzten Runde folgen konnte. Der Fünftplatzierte Russe Lev Spanopulo musste auf der sechsten Runde einen Rückstand von etwa 35 Sekunden reißen lassen.

Bei den Damen war das Rennen über die 10km deutlich weniger spannend. Bereits von Runde eins an setzte sich die Italienerin Ludovica Terlizza mit 30 Sekunden Vorsprung ab und ließ diesen über die verbleibenden fünf Runden weiterwachsen.

Nach 1:55:35,00 Stunden war sie mit über 1:20 Minuten Vorsprung im Ziel und kürte sich zur Weltmeisterin der Juniorinnen über die 10km Distanz. Bei der JEM hatte sich noch den sechsten Platz belegt. Die amtierende Europameisterin der Juniorinnen, die Russin Polina Koziakina, schwamm in 1:56:55,40 Stunden auf Platz zwei. Platz drei und damit die bronzene Medaille gewann die Ungarin Napsugar Nagy, die nach 1:57:28,40 Stunden das europäische Siegerpodest komplementierte.

Die DSV Aktiven Julia Ackermann und Johannes Liebmann, die sich aufgrund ihrer JEM Erfolge in Ungarn für die gerade stattfindende JWM in Argentinien qualifiziert hatten, nehmen nicht an der JWM teil, sondern richten ihre Saisonplanung auf weitere Erfolge in der Eliteklasse aus.

Ergebnisse der JWM

 

Bild: Archivbild