Wie in der vergangenen Woche bereits bekannt gegeben worden ist, findet am 19.12.2026 eine Neuauflage der International Swimming League im London Aquatics Center statt. Ein paar weitere Details zum geplanten Wettkampfformat sind nun auch veröffentlicht worden.
„4 Teams. 96 Athletes“ – so beschreibt die ISL ihr Teilnehmerfeld für ihre erste Veranstaltung nach einer fast fünfjährigen Pause. Wie bereits in den vergangenen Saisons wird sich ein Team aus insgesamt 24 Mitglidern, 12 je Geschlecht, zusammensetzen. Neu am Comeback der ISL ist jedoch, dass die vier Teams nach geographischer Zugehörigkeit eingeteilt werden.
So werden AthletInnen aus den USA gegen ein Team des Commonwealth, eins aus Europa und eines aus dem Rest der Welt antreten. Das Format erinnert damit mehr an die "Duel in the Pool"-Länderkämpfe als die bisherigen ISL-Events, bei denen die Aktiven unabhängig von Nationalitäten bunt gemischt für verschiedene Profiteams ins Becken gegangen sind.
Zu den SportlerInnen des Team Commonwealth gehören unter anderem Aktive aus Australien, Kanada, Singapur, Südafrika und England. Ob die AthletInnen aus Russland für Europa starten dürfen, ist noch nicht bekannt.
Das amerikanische News Portal SwimSwam verglich die Ergebnisse der Pan Pacific Championships, der Europameisterschaften und der Commonwealth Games, um eine ungefähre Vorstellung des Wettkampfformats und einen möglichen Ausgang der ISL darzustellen. Bei den Männern hätten die australischen Schwimmer (Team Commonwealth) mit vier Goldmedaillen vor den Ungarn (Team Europa) mit drei und den Amerikanern mit zwei Goldmedaillen gewonnen.
Bei den Damen hingegen hätten die Schwimmerinnen aus den USA sechs Einzelgoldmedaillen gewonnen. Australien wäre mit drei Goldmedaillen auf dem zweiten und Großbritannien (Team Commonwealth) mit zwei Goldmedaillen auf dem dritten Platz gelandet. Zudem hätten die Vereinigten Staaten fünf der sieben Staffelmedaillen gewonnen. Es lässt sich also abwarten, ob sich die amerikanischen SchwimmerInnen auch im direkten Vergleich mit den anderen Teams in der ISL durchsetzen können.
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Bild: ISL / Archiv