Nachdem seit Weihnachten 2025 die Elbeschwimmhalle in Magdeburg – eigentlich Trainingsstätte von Florian Wellbrock, Lukas Märtens, Isabel Gose und Co. – aus Sicherheitsgründen gesperrt ist, wurde für die Schwimm-Asse der Elbestadt nun eine ungewöhnliche Übergangslösung beschlossen.
Das Gerichtsgebäude, in dem der Prozess zum Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt durchgeführt wurde, wird zur Schwimmhalle umgebaut. Dazu wird in den kommenden Monate ein temporäres Schwimmbecken eigens für die Spitzenschwimmer der Elbestadt in das Gebäude eingebaut.
Einen entsprechenden Beschluss fällte der Magdeburger Stadtrat am Donnerstagabend. Schon ab November soll die neue Trainingsstätte für die Gruppe von Coach Bernd Berkhahn in Betrieb gehen. Die Übergangsösung ist bis 2028 angedacht und soll etwa 3,7 Millionen Euro kosten.
Anschließend soll 2029 das neu entstehende nationale Schwimmzentrum in Magdeburg fertig gestellt werden. Die 51-Millionen-Investition, von der knapp die Hälfte aus dem neuen Bundesprogramm für Sportstätten entstammt, bekam am Donnerstag ebenfalls vom Magdeburger Stadtrat grünes Licht.
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