NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo
Es ist mittlerweile ein bekanntes Bild: Isabel Gose und Maya Werner stehen bei den Beckenwettbewerben der Schwimm-EM in Paris gemeinsam auf dem Siegerpodest – und zwischen ihnen ihre italienische Dauerrivalin Simona Quadarella. Auch zum Abschluss der Titelkämpfe in Paris machten Gose und Werner über die 400m Freistil das doppelte Medaillenglück perfekt. Aber auch zu Gold fehlte dieses Mal nicht viel.
Erst auf der letzten Bahn zog Quadarella an Isabel Gose vorbei, die nach zwei Goldmedaillen im Freiwasser nun insgesamt fünf Medaillen in Paris gewinnen konnte. In einem neuen EM-Rekord von 4:01,34 Minuten kürte sich Simona Quadarella ein drittes Mal zur Europameisterin und war dabei schneller als der Deutsche Rekord von Gose (4:02,14). An diese Bestmarke schwamm auch die frischgebackene EM-Zweite in 4:02,41 Minuten dicht heran. Mit Blick auf ihre dritte Silbermedaille hinter Quadarella zeigte sich Gose dennoch enttäuscht: "Zweimal ist in Ordnung, ein drittes Mal tut echt weh. Fünf Strecken, fünf Medaillen– da kann ich mich wirklich nicht beschweren. Aber es ist schade". In herausragender neuer Bestzeit von 4:03,73 Minuten freute sich Maya Werner über das komplettierte Bronze-Triple in Paris.
Auch bei den Herren sorgte Olympiasieger Lukas Märtens dafür, dass die deutschen Farben bei der Siegerehrung über die 400m Freistil vertreten waren. Mehr dazu gibt es hier: Schwimm-EM 2026: Lukas Märtens erkämpft sich Bronze | Lagenstaffel landet auf Rang fünf
Für einen tollen EM-Abschluss sorgte auch die 4x100m Lagenstaffel der Damen. In der selben Besetzung wie schon im Vorlauf steigerten Lise Seidel (1:00,71), Anna Elendt (1:05,83), Angelina Köhler (56,26) und Nina Holt (53,41) allesamt ihre Einzelzeiten und landeten in 3:56,21 Minuten auf einem starken vierten Platz. Die Zeit aus dem Vorlauf verbesserte das Quartett somit um satte neun Zehntelsekunden. Gold ging an die Staffel aus Großbritannien, die in einer neuen EM-Rekordzeit von 3:53,50 Minuten auf den letzten Metern noch an den Italienerinnen (3:53,60) vorbeizog. Ebenfalls nur knapp dahinter erkämpften sich die Neutralen Athletinnen aus Russland (3:53,79) die Bronzemedaille.
Bereits zuvor war Anna Elendt in ihrem dritten Einzelfinale über die 50m Brust gefordert. In 30,35 Minuten sprintete die Deutsche Rekordhalterin – wie schon über die 200m Brust – auf den fünften Platz. "Ich bin wirklich mehr als glücklich", verriet Elendt nach ihrem Rennen. Für einen Platz auf dem Podium wäre eine Zeit von unter 30 Sekunden erforderlich gewesen. In einem Wimpernschlagfinale setzte sich die Weltrekordhalterin Ruta Meilutyte in 29,93 Sekunden gegenüber der Silbermedaillengewinnerin Benedetta Pilato (29,94) aus Italien durch. Bronze schnappte sich die Irin Mona McSharry (29,95), wiederum nur eine Hundertstelsekunde vor der Viertplatzierten Eneli Jefimova aus Estland.
Im einzigen Damenfinale ohne deutsche Beteiligung kürte sich die Britin Keanna Macinnes zur Europameisterin über die 200m Schmetterling. In 2:05,90 Minuten setzte sie sich gegenüber der dänischen Titelverteidigerin Helena Rosendahl Bach (2:06,14) und Laura Cabanes Garzas (2:07,21) aus Spanien durch.
Mit insgesamt 14 Medaillen, einem Welt- und Europarekord, sowie zahlreichen neuen nationalen Bestmarken gehen für das deutsche Team äußerst erfolgreiche Titelkämpfe zu Ende!
Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:
Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei)
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Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse
Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)
Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals
Bild: Tino Henschel