15. August 2026

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Mit einer klaren Medaillenchance steht die deutsche 4x200m Freistil Mixedstaffel am vorletzten Tag der Schwimm-EM in Paris im Finale. In 7:32,07 Minuten zogen Jarno Bäschnitt (1:46,77), Timo Sorgius (1:47,19), Nicole Maier (1:59,99) und Maya Tobehn (1:58,12) mit der drittschnellsten Zeit in den Endlauf ein. Schneller waren lediglich der große Goldfavorit Großbritannien (7:31,39) sowie die Staffel aus Litauen (7:31,97). Im Finale könnten dann unter anderem noch Lukas Märtens und Linda Roth das deutsche Quartett verstärken, die über die Einzelstrecke jeweils im Kampf um die Medaillen mit von der Partie waren. 

Timo Sorgius verzichtete für den Staffelvorlauf auf seinen Einzelstart über die 200m Lagen. Dort waren die deutschen Farben durch Finn Hammer und Cedric Büssing vertreten, die beide bereits über die doppelte Distanz im EM-Finale standen. Insbesondere Finn Hammer präsentierte sich erneut in bestechender Form, knackte in 1:59,89 Minuten erstmals die Schallmauer von zwei Minuten und hat im Halbfinale erneut die Chance, nach einem Finalticket zu greifen. Pech hatte hingegen Cedric Büssing, der in 2:00,25 Minuten als Zwanzigster und erster Reserveschwimmer das Halbfinale nur um 13 Hundertstel verpasste. Für die schnellste Zeit des Feldes sorgte der Brite Duncan Scott (1:57,51). 

Mit der sechstschnellsten Zeit machte Anna Elendt ihr drittes EM-Halbfinale bei diesen Titelkämpfen perfekt. Über die 50m Brust zeigte die Deutsche Rekordhalterin in 30,53 Sekunden ein gutes Rennen, wird sich im Halbfinale aber vermutlich steigern müssen, um die Chance auf ihr erstes Edelmetall in Paris zu wahren. An der Spitze des Klassements blieb Benedetta Pilato (29,86) – nach Bronze über die 100m Brust – als einzige Schwimmerin unter der Marke von 30 Sekunden. Die zweite deutsche Starterin Lena Ludwig (31,84) beendete die EM als 29. mit einem weiteren Top 30 Ergebnis 

Über die 100m Rücken sehen wir am Abend gleich zwei deutsche Aktive in der Runde der Top 16. Sowohl Kaii Winkler (53,92) als auch Cornelius Jahn (53,98) zogen auf den Plätzen 15 und 16 ins Halbfinale ein. Im Ranking rutschen Beide aufgrund der "Zwei Starter pro Nation Regelung" nochmals um zwei Plätze nach oben, die unter anderem dafür sorgte, dass Topstar Kliment Kolesnikov (53,16) als drittschnellster Russe das Vorlaufs-Aus erlebte. Ole Braunschweig verzichtete hingegen auf seinen Start. 

Über den Einzug in ihr erstes Halbfinale in Paris durfte sich Yara Fay Riefstahl freuen. Nachdem es über die kürzeren Strecken nicht gereicht hatte, schmetterte die Deutsche Meisterin über die 200m Schmetterling als Zwölfte eine Runde weiter und kam in 2:12,87 Minuten dicht an ihre Bestzeit heran. Als Vorlaufschnellste schickt sich die Dänin Helena Rosendahl Bach (2:08,42) an, ihren Titel zu verteidigen. 

Ohne deutsche Beteiligung wird hingegen das Halbfinale über die 50m Freistil der Herren stattfinden. Julian Koch sprintete in 22,48 Sekunden auf Rang 38. Die Topzeit setzte hier Nikita Sheremet (21,56) aus der Ukraine ins Becken, der bei der Kurzbahn-EM im vergangenen Jahr Silber gewinnen konnte. 

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

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Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Tino Henschel | Archiv