02. August 2026

Bei den US Nationals in Irvine (Kalifornien) wurden in den vergangenen Tagen die nationalen Meistertitel vergeben. Auch wenn aufgrund der bevorstehenden Pan Pacific Championships nicht alle Topstars an den Start gingen, sorgten die Titelkämpfe für einige hochklassige Leistungen. 

Besonders beeindrucken konnte Caeleb Dressel, der seit über zwei Jahren erstmals wieder einen großen Titel feiern durfte. Sowohl über die 50m Freistil (21,35) als auch 100m Freistil (47,70) sprintete Dressel mit starken Zeiten zu Gold. Über die 50m Freistil steht der neunmalige Olympiasieger damit aktuell auf Rang drei in der Weltjahresbestenliste. Zudem schmetterte Dressel über die 100m Schmetterling in 50,45 Sekunden zu Silber. Schneller als der amtierende Weltrekordhalter war lediglich Ilya Kharun, der in 50,05 Sekunden mit der weltweit schnellsten Zeit in diesem Jahr glänzte. Gleiches gelang Kharun auch über die 50m Schmetterling, wo er nun in 22,59 Sekunden die Weltrangliste anführt. Und auch hier gewann Caeleb Dressel in 22,86 Sekunden eine weitere Silbermedaille. 

Für ein weiteres Achtungszeichen sorgte wieder einmal Gretchen Walsh. Über die 50m Freistil blieb Walsh in 23,60 Sekunden gerade einmal fünf Hundertstelsekunden über ihrem eigenen Weltrekord, den sie im vergangenen Monat aufgestellt hatte – und das ohne getapert zu sein. 

Und auch über die 100m Freistil der Damen schwammen die US-Stars dicht an den Weltrekord heran. In 51,88 Sekunden verbesserte Anna Moesch ihren eigenen US-Rekord und untermauerte damit ihre Position als drittschnellste Schwimmerin der Geschichte. Im Allzeit-Ranking unmittelbar dahinter steht nun Kate Douglass, die in einem Time Trial zum Abschluss der Titelkämpfe mit einer Zeit von 51,93 Sekunden beeindruckte. Vor dieser Saison war es gerade einmal zwei Frauen gelungen, die Schallmauer von 52 Sekunden zu unterbieten – mit Anna Moesch, Kate Douglass und der Weltrekordhalterin Marrit Steenbergen reihten sich in den vergangenen Woche nun gleich drei weitere Schwimmerinnen neu in diesen exklusiven Kreis ein. 

Über gleich drei Goldmedaillen durfte sich Ryan Erisman freuen. Über die 800m Freistil überzeugte Erisman mit einer Zeit von 7:43,53 Minute und ist somit nun der zweitschnellste US-Amerikaner überhaupt. Zudem konnte er auch 200m Freistil (1:45,23) und 400m Lagen (4:09,57) für sich entscheiden. 

Auch Isabelle Stadden machte ihr Gold-Triple perfekt und triumphierte über alle drei Rückenstrecken. Besonders stark war ihre Leistung über die 50m Rücken: In 27,09 Sekunden blieb Stadden lediglich zwölf Hundertstel über dem US-Rekord. 

 

Alle Ergebnisse gibt es hier: https://www.omegatiming.com/2026/2026-toyota-national-championships-live-results